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FC Liverpool: Jürgen Klopp fordert Wiederholungsspiel gegen Tottenham - Sportanwalt macht Reds Hoffnungen
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Publiziert 04/10/2023 um 16:25 GMT+2 Uhr
Jürgen Klopp hat die Wiederholung des Premier-League-Spiels zwischen dem FC Liverpool und Tottenham Hotspur gefordert. "Als Manager von Liverpool will ich ein Wiederholungsspiel. Die Situation ist beispiellos. Ich glaube aber nicht, dass es dazu kommen wird", sagte der Reds-Coach auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Europa-League-Spiels gegen Union Saint-Gilloise.
Nach VAR-Patzer: Klopp plädiert für Wiederholungsspiel
Quelle: Perform
"Ich denke, dass eine Wiederholung das Richtige ist, oder der Schiedsrichter startet das Spiel zum Zeitpunkt der Fehlentscheidung neu. Das Problem ist, dass die Spurs danach aber ein Tor geschossen haben. Soweit ich mich erinnern kann, ist so etwas noch nie passiert, deshalb denke ich, dass eine Wiederholung gespielt werden sollte", bekräftigte Klopp seine Forderung.
Liverpool hat bisher keine Neuansetzung des Matches beantragt, laut Statuten ist eine solche Wiederholung in der Premier League jedoch möglich.
Der englische Sportanwalt Stephen Taylor Heath behauptet, dass ein Antrag auf Wiederholung Erfolg haben könnte.
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"Die Regel L18 besagt, dass die Verantwortlichen der Premier League die Befugnis haben, die Wiederholung eines Ligaspiels anzuordnen, wenn eine Kommission gemäß Regel W51 eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen hat", sagte Heath dem "Mirror Football".
Anwalt macht Reds Hoffnung
"Darüber hinaus haben die Verantwortlichen der Premier League nach Regel W1 die Befugnis, jeden mutmaßlichen Regelverstoß zu untersuchen, auch den eines Spieloffiziellen. Dazu stellt Regel N4 sicher, dass jeder Spieloffizielle sich verpflichtet, die Spielregeln sowie alle Protokolle und FA-Regeln zu befolgen", führte der Anwalt weiter aus.
Hintergrund der ganzen Aufregung war eine eklatante Fehlentscheidung des Videoschiedsrichters beim Liga-Spiel zwischen Liverpool und Tottenham. Der VAR hatte ein eigentlich reguläres Tor von Luis Díaz aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung zurückgepfiffen.
Aus geht hervor, dass der VAR zunächst glaubte, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Der Irrtum fiel den Verantwortlichen erst auf, als das Spiel wieder angepfiffen worden war. Laut PGMOL handele es sich um einen "schweren menschlichen Fehler", es seien "wichtige Lehren" gezogen worden, "um das Risiko eines künftigen Fehlers zu verringern".
Im Anschluss kam es für Klopps Reds dann noch dicker, als Joel Matip in der Nachspielzeit (90+6.) per Eigentor für die erste Saisonniederlage (1:2) sorgte.
Schiedsrichtervereinigung räumt Fehler ein
Klopp forderte neben einer Wiederholung des Spiels einen anderen Umgang mit dem VAR. "Diese Dinge sollten nicht passieren. Andere Fehler sollten nicht passieren. Wir müssen eine Lösung finden, um damit umzugehen. Wir hetzen sie (die Schiedsrichter, Anm. d. Red.) und bekommen eine schnelle Entscheidung, aber die falsche Entscheidung", beklagte Klopp.
Die englische Schiedsrichtervereinigung PGMOL hatte bereits nach dem Spiel den entscheidenden Fehler eingeräumt. "Durch eine Konzentrationsschwäche verlor der VAR die Entscheidung auf dem Spielfeld aus den Augen und teilte fälschlicherweise mit, dass die Prüfung abgeschlossen sei, wodurch er versehentlich die Entscheidung auf dem Spielfeld bestätigte", gab die Vereinigung eine Erklärung ab.
Dazu wurden als Kosequenz der VAR Darren England und VAR-Assistent Dan Cook von ihren Parteien an selben Spieltag abgesetzt.
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(mit SID)
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Klopp nach VAR-Fehler: "Wem hilft das jetzt?"
Quelle: Perform
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