Liverpool: Jürgen Klopp hadert mit nicht gegebenem Elfmeter in letzter Minute im Topspiel gegen Manchester City

Jürgen Klopp hat sich nach dem nicht gegebenen Elfmeter im Topspiel zwischen dem FC Liverpool und Manchester City in der Premier League aufgeregt. "Das ist für alle Menschen auf der Welt ein Elfmeter", legte der Reds-Coach im Interview mit dem englischen "Sky"-Reporter Patrick Daviddson los: "Wenn der Ball da nicht ist, tötet er ihn." Von Experte Gary Neville gab es Zuspruch.

Klopp: "Was muss man zu Mittag gegessen haben!?"

Quelle: SNTV

Es war die Szene, die nach Spielende die Gemüter erhitzte. In der neunten Minute der Nachspielzeit will Jérémy Doku einen Ball aus dem eigenen Strafraum klären, trifft mit dem rechten Fuß dabei aber seinen Gegenspieler Alexis Mac Allister klar an der Brust. Für die Anhänger des LFC ein klarer Fall: Es muss Elfmeter geben - die große Chance auf den Last-Minute-Sieg im Topduell gegen die Skyblues.
Letztlich gibt Schiedsrichter Michael Oliver den Strafstoß aber nicht - das Spiel endet 1:1. Ein Fakt, der Klopp im Anschluss an die Partie durchaus zu beschäftigen weiß. "Du stellst mich ja gerne ins Scheinwerferlicht. Aber ich werde antworten: Ich bin nicht überrascht, dass der VAR das nicht überstimmt hat", entgegnete er provokativ im "Sky"-Interview. Als Grund dafür nannte Klopp die "hohe Messlatte" bei solchen Entscheidungen, der VAR wolle das Spiel nicht selbst entscheiden.
"Ist der VAR nicht da, um die richtige Entscheidung zu treffen und nicht, um darüber nachzudenken, ob die Messlatte zu hoch ist, um die Entscheidung zu übertreffen?", fragte Klopp anschließend und ließ sein Unverständnis durchblicken.
Der Reds-Coach legte sich fest: "Das war zu 100 Prozent ein Elfmeter! Es war zu 100 Prozent ein Foul in allen Bereichen des Feldes und vielleicht auch eine Gelbe Karte. Vielleicht können sie sich hinter dem Satz verstecken, dass es nicht klar und offensichtlich war."
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Jürgen Klopp und Schiedsrichter Michael Oliver

Fotocredit: Getty Images

Auch bei "Sky Deutschland" hatte Klopp auf Elfmeter plädiert, im gleichen Atemzug aber auch festgestellt, dass seine Meinung "nichts mehr am Ergebnis ändern" werde und es ihm "deshalb auch wurscht" sei.

Klopp adelt seine Spieler: "Im positiven Sinne auf Krawall gebürstet"

Dass der ehemalige Trainer von Mainz 05 und Borussia Dortmund trotz des nichtgegebenen Elfers einigermaßen gelassen blieb, war vor allem der Leistung seines Teams zu verdanken.
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Klopp verrät: Sogar Frau Ulla war aus dem Häuschen

Quelle: Perform

"Das war die beste zweite Halbzeit, die wir je gegen Manchester City gespielt haben", lobte Klopp. "Jede Einzelleistung heute war außergewöhnlich. Diese Jungs sind im positiven Sinne auf Krawall gebürstet. Wenn wir heute durch die Einzelleistungen gehen, ist das einfach verrückt."
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Guardiola würde Klopp gerne treffen - und vermutet Comeback

Quelle: Perform

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