Manchester United: Fiese Transfer-Posse um David de Gea - Red Devils machen offenbar Rückzieher trotz Unterschrift
Publiziert 28/06/2023 um 12:58 GMT+2 Uhr
David de Gea hatte Medienberichten zufolge bereits einen neuen Vertrag bei Manchester United unterschrieben – nun aber machte der Verein offenbar einen Rückzieher. Demnach sollte der Spanier auf noch mehr Geld verzichten, als ohnehin vereinbart. Fraglich ist, ob der Torhüter sich nach diesem merkwürdigen Verhalten überhaupt für ein neues Arbeitspapier entscheidet, oder ob er United nun verlässt.
David de Gea (r.) mit ManUnited-Kollege Casemiro
Fotocredit: Getty Images
Wie das meist gut informierte Portal "The Athletic" berichtet, hatten sich der 32-Jährige und der englische Rekordmeister jüngst auf einen neuen Vertrag geeinigt. Der aktuelle Kontrakt des Keepers läuft am 30. Juni diesen Jahres aus.
De Gea hatte dem Bericht zufolge einer deutlichen Gehaltskürzung (bislang 22,7 Millionen Euro pro Jahr) zugestimmt und seine Unterschrift unter die Vereinbarung gesetzt.
Dann aber machte United offenbar die ungewöhnliche Rolle rückwärts. Stattdessen sollen die Verantwortlichen der "Red Devils" dem Spanier ein neues Angebot vorgelegt haben - mit noch weniger Salär als zuvor vereinbart.
In dem Artikel von "The Athletic" heißt es, der gebürtige Madrilene habe diese neue Abmachung noch nicht unterschrieben. Vielmehr sei es fraglich, ob De Gea nun überhaupt in Manchester bleibt.
Kehrt De Gea Manchester United nach zwölf Jahren den Rücken?
Der frühere Nationalspieler war im Sommer 2011 von Atlético Madrid zu den Engländern gewechselt. In den vergangenen Jahren war der 1,92 Meter große Schlussmann aufgrund wechselhafter Leistungen aber nicht mehr unumstritten.
So schreibt die "Bild"-Zeitung, dass United längst mit einem neuen Keeper verhandeln soll. Demnach bestehe Interesse an André Onana von Inter Mailand. Der Kameruner kennt United-Trainer Erik ten Hag noch aus gemeinsamen Tagen bei Ajax Amsterdam.
In diesem Fall droht De Gea zum Bauernopfer zu werden. Sollte sich der Spanier nicht auf das fiese Spiel seines Klubs einlassen wollen, müsste der 32-Jährige gehen.
Laut "The Athletic" bestehe Interesse von Vereinen aus Saudi-Arabien. Die Teams wie Al-Ittihad, Al-Hilal und Al-Nassr haben in diesem Jahr zum Angriff auf europäische Top-Stars geblasen. Neben Karim Benzema von Real Madrid wechselten bereits N'Golo Kanté, Kalidou Koulibaly und Rúben Neves offiziell in die Saudi Pro League. Dort dürfte De Gea dann auch wieder fürstlich entlohnt werden.
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