FC Arsenal: Mikel Arteta reagiert auf Zeitspiel-Vorwürfe von Manchester City: "Ich habe alle Informationen"

Pep Guardiola, John Stones und Bernardo Silva von Manchester City warfen dem FC Arsenal nach dem 2:2 im Premier-League-Topspiel Zeitspiel in Unterzahl vor. Gunners-Coach Mikel Arteta hat die Herangehensweise seiner Mannschaft nach der Roten Karte für Leandro Trossard nun verteidigt. So würde auch der englische Meister in bestimmten Situationen die Taktik ändern und Zeit von der Uhr nehmen.

Mikel Arteta und Pep Guardiola: Einst verbündet, nun sportliche Rivalen

Fotocredit: Getty Images

"Ich war vier Jahre dort, ich habe alle Informationen. Ich weiß also Bescheid, glaubt mir", sagte der einstige Co-Trainer von Guardiola bei den Citizens (2016 bis 2019).
"Wenn wir so ein Spiel spielen und am Ende geht es um diese Themen – dann sind wir auf einem guten Weg", fügte der einstige Spieler des FC Arsenal (2011 bis 2016) auf der Pressekonferenz vor dem Ligapokal-Duell mit den Bolton Wanderers hinzu. 
Nach der Roten Karte von Offensivspieler Leandro Trossard, als die Londoner kurz vor dem Halbzeit-Pfiff mit 2:1 führten, versuchten die Gunners offensichtlich den Spielfluss zu unterbinden. "Wir haben getan, was jedes Team tut", sagte Arteta und warf ManCity vor, das Gleiche getan zu haben, als Rodri verletzt für Matteo Kovacic weichen musste und City deshalb kurz in Unterzahl spielte: "Sie haben für 30 Sekunden mit zehn Mann gespielt. Schaut, was sie getan haben, das ist normal. Wir mussten es auf eine andere Art und Weise schaffen." 
Laut der englischen Zeitung "Sun" liegt Arsenal in der Zeitspiel-Tabelle der Premier League auf Platz eins. Durchschnittlich 33,5 Sekunden würden nach einem Ball ins Aus vergehen, bis dieser wieder gespielt werde. 

Manchester City beschwerte sich über Arsenals Zeitspiel

Bernardo Silva hatte nach der Partie im Gespräch mit dem TV-Sender "TNT Brazil" gesagt: "Es gab nur eine Mannschaft, die hier heute Fußball spielen wollte. Die andere hat nur versucht, an die Grenzen des Erlaubten zu gehen."
Sein Trainer Guardiola erklärte derweil auf der Pressekonferenz: "Ich weiß nicht, wie viele ihrer Spieler Krämpfe hatten."
Auch John Stones, Last-Minute-Torschütze zum 2:2, pflichtete dem bei: "Man kann es einen intelligenten Stil nennen... oder dreckig, wie auch immer man es bevorzugt. Sie unterbrechen das Spiel und das verändert den Rhythmus."
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Quelle: Perform


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