"Schlimmste und beste Woche meines Lebens": Amorim spricht über Wechsel zu Manchester United

Ab dem 11. November übernimmt Ruben Amorim den Trainerposten bei Manchester United. Zuvor spielt er mit Sporting Lissabon noch in der Champions League bei United-Stadtrivale Manchester City. Für den 39-Jährige sei die Zeit des Wechsels "die schlimmste und beste Woche" seines Lebens gewesen. Er verlasse einen "sehr guten Ort" und gehe "zu einem der besten Vereine der Welt", sagte er "TNT Sports".

Amorim enthüllt: "Habe überlegt, Man City zu trainieren"

Quelle: Perform

Für den 39-jährigen Amorim sei der Wechsel "sehr hart". Als Spieler habe er es oft erlebt, die Umgebung wechseln zu müssen.
Der Portugiese übernimmt den Trainer-Job bei Manchester United als Nachfolger von Erik ten Hag, der am 28. Oktober entlassen wurde. Die "Red Devils" stehen in der Premier-League-Tabelle auf Rang 13 und haben erst drei Spiele in dieser Saison gewonnen.
Amorim trifft in seinem vorletzten Spiel mit Sporting Lissabon auf Manchester City (ab 21 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de) und mit Guardiola auf den "besten Trainer der Welt". Am Sonntag geht es gegen Braga in der Liga. Der Abschied von den Spielern wird ihm schwerfallen, sagte er bei "TNT Sports".
"Ich bin sehr emotional in meiner Beziehung zu den Spielern und dem Personal. Ich habe also eine Verbindung zu ihnen. Dieser Teil wird schwierig sein."

Von Portugal nach England: "Eine andere Welt"

Der Wechsel in die englische Liga werde eine Umstellung. Es sei "schwer zu sagen", ob er sich freut, gegen Weltklassetrainer wie Pep Guardiola zu spielen.
"In England sind die besten Trainer und die besten Mannschaften vertreten." Ganz anders als in Portugal.
"Es wird eine andere Welt sein, denn in Portugal gibt es die drei großen Mannschaften und dann viele Wochen lang harte Spiele, aber man kontrolliert die Spiele."
Mit Sporting ist Amorim zweimal portugiesischer Meister geworden (2021, 2024) und hat dreimal den Ligapokal gewonnen (2020, 2021, 2022).

Sporting überzeugt in der Champions League

Mit Sporting ist er erfreulich in die Champions-League-Saison gestartet. Sieben Punkte nach drei Spielen - damit stehen die Hauptstädter auf Rang acht.
Auf einem überzeugenden Abschluss bei Sporting liegt nun sein Fokus: "Ich konzentriere mich auf meine Spieler. Wir haben das Talent, gut zu spielen, aber sie müssen sich wohlfühlen."
Er wisse, dass seine Arbeit auch anhand dieses Spiels beurteilt werde. "Natürlich will ich eine Mannschaft, die den Ball kontrollieren kann und ohne Angst spielt, aber das werden wir morgen sehen."
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Quelle: Perform


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