Florian Wirtz muss im Duell mit Arsenal humpelnd vom Platz - Liverpool-Coach Arne Slot klärt mit witzigem Spruch auf
Florian Wirtz hat sein erstes Topspiel mit dem FC Liverpool zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Dank eines Traumtors von Dominik Szoboszlai rangen die Reds den FC Arsenal nieder. Wirtz kam mit zunehmender Spieldauer immer besser zurecht, wurde aber in der 89. Minute humpelnd ausgewechselt. Eine Verletzung? Nein, ein "Willkommen in der Premier League", wie Coach Arne Slot witzelte.
Liverpool - Slot gibt Entwarnung bei Wirtz: "Keine Verletzung"
Quelle: Perform
Ein Zweikampf, ein Ziehen im rechten Oberschenkel, dann humpelnd der Abgang in Anfield. Als Beobachter konnte man sich schon leichte Sorgen machen um Florian Wirtz.
Das wäre aber gar nicht nötig gewesen. "Es war keine Verletzung, sondern eine Begrüßung in der Premier League. Nach 85 Minuten wusste er wohl noch nicht, dass er an so vielen verschiedenen Stellen Krämpfe bekommen kann - und genau das ist passiert", konnte sich Arne Slot eine kleine Stichelei nicht verkneifen.
Die Belastung sei eben speziell in der Premier League, die "Intensität gegen einen FC Arsenal, der ebenfalls sehr intensiv spielen kann", verdammt hoch.
Noch tut sich Wirtz, im Sommer für bis zu 150 Millionen Euro aus Leverkusen losgeeist, schwer, sein außerordentliches Niveau im Reds-Dress auf den Platz zu bringen.
Anlaufprobleme bei Wirtz? Slot beschwichtigt
Immerhin: Der 22-Jährige ließ sein Können gegen Arsenal durchaus aufblitzen. Nach einer mauen ersten Halbzeit hatte Wirtz gute Aktionen in den zweiten 45 Minuten. Nach einer Stunde prüfte er Arsenal-Schlussmann David Raya mit einem Drehschuss, Hugo Ekitiké brachte den Abpraller im Tor unter - allerdings aus einer Abseitsposition heraus.
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Liverpool-Neuzugang Florian Wirtz (re.) im Spiel gegen Arsenal
Fotocredit: Getty Images
Das werde schon noch, versicherte Slot, sowohl bei Wirtz als auch bei Ekitiké, der aus Frankfurt kam. "Wenn man wie wir sehr gute Spieler holt, die so talentiert und jung sind, aber aus verschiedenen Ligen kommen, ist es normal, dass sie erst einen Schritt in Richtung Premier League machen müssen", so der Niederländer.
Wirtz sei erst 22, Ekitiké nur ein Jahr älter. Beide wären gerade dabei, "genau" diesen Schritt zu gehen. Im Fall von Wirtz bedeutet dies wohl auch, die volle Bandbreite an Krämpfen kennenzulernen.
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Quelle: Perform
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