Mohamed Salah sorgt mit Instagram-Post für Aufsehen: Identität "nicht verhandelbar" – Kritik an Trainer Arne Slot?
VonNiklas Bien
Publiziert 18/05/2026 um 11:45 GMT+2 Uhr
Der FC Liverpool kommt nach der 2:4-Niederlage gegen Aston Villa am Freitagabend einfach nicht zur Ruhe. Superstar Mohamed Salah hat mit einem Instagram-Beitrag, der indirekt als klare Kritik an Trainer Arne Slot verstanden werden darf, zusätzlich für Aufsehen gesorgt. Der Ägypter, der den LFC im Sommer nach neun Jahren verlassen wird, forderte unter anderem die Rückkehr zum "Heavy-Metal"-Fußball.
Slot: "Bin nächste Saison Trainer von Liverpool"
Quelle: Perform
Seit Salah 2017 zur Mannschaft des damaligen Trainers Jürgen Klopp wechselte, war der Erfolg des Teams genauso groß wie die Begeisterung für die actiongeladene Spielweise unter dem deutschen Trainer.
Zwar mache ihn "nichts stolzer" als die Möglichkeit, dem Verein zu insgesamt neun Titeln verholfen zu haben, die aktuelle Lage mache ihm aber zu schaffen, so der Torjäger.
"Dass wir in dieser Saison erneut eine Niederlage einstecken mussten, war sehr schmerzhaft und hat unseren Fans nicht das geboten, was sie verdienen", schrieb Salah mit Blick auf das 2:4 gegen Aston Villa und verknüpfte die Analyse mit einer klaren Forderung – auch in Richtung Trainer Slot.
"Ich möchte, dass Liverpool wieder zu der Heavy-Metal-Offensivmannschaft wird, die die Gegner fürchten, und wieder zu einem Team, das Titel gewinnt", betonte der 33-Jährige.
Salah kritisiert Slot indirekt
"Das ist der Fußball, den ich zu spielen verstehe, und das ist die Identität, die wiederhergestellt und für immer bewahrt werden muss. Das ist nicht verhandelbar, und jeder, der zu diesem Verein kommt, sollte sich daran anpassen", so Salah weiter.
Gerade der letzte Halbsatz dürfte klar an die Adresse des niederländischen Cheftrainers gehen, der in der vergangenen Saison zwar auf Anhieb Meister geworden ist, den Erwartungen in dieser Saison aber trotz großer Transferausgaben hinterherläuft.
Das Verhältnis zwischen dem scheidenden Topstar und dem Trainer gilt schon länger als angespannt. Er habe "gar keine Beziehung" zu Slot, sagte Salah im Dezember.
"Er hat den Sicherungsstift aus der Granate gezogen und sie auf dem Weg nach draußen mitten in den Raum geworfen", sagte der 85-fache englische Nationalspieler Gary Neville bei "Sky Sport News" über den brisanten Post.
Liverpool muss noch zittern
Zum Abschluss seines Beitrags richtete der Ägypter noch einmal den Blick auf die aktuelle Situation: Der amtierende Meister bangt als Tabellenfünfter noch um die Champions League. Aktuell hat der LFC vier Punkte Vorsprung auf Verfolger AFC Bournemouth, der allerdings auch noch ein Spiel weniger bestritten hat.
"Wie ich immer gesagt habe, ist die Qualifikation für die Champions League der nächsten Saison das absolute Minimum, und ich werde alles tun, was ich kann, um das zu erreichen", stellte Salah klar.
Sollte Bournemouth am Dienstag tatsächlich gegen Manchester City (ab 20:30 Uhr im Liveticker) gewinnen, ist Liverpool für das Königsklassen-Ticket am letzten Spieltag gegen den FC Brentford noch einmal unter Zugzwang.
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