Mohamed Salah lässt Machtkampf in Liverpool mit Arne Slot eskalieren - der ägyptische König zerstört sein Vermächtnis

Mohamed Salah hat seinen Machtkampf mit Trainer Arne Slot auf spektakuläre Art und Weise eskalieren lassen. Der "ägyptische König" fühlt sich von seinem FC Liverpool verraten - und schlägt nun selbst mit voller Wucht zurück. Rund um die Anfield Road bleibt verbrannte Erde, denn der Konflikt droht die Reds tief zu spalten. Die Frage steht im Raum: Wer muss am Ende gehen - Salah oder Slot?

Stress mit Trainer Slot? Liverpool-Star Salah lächelt Probleme weg

Quelle: SNTV

Was an einem normalen Tag nicht einmal eine Randnotiz gewesen wäre, wurde an diesem Montag von den englischen Medien gar als "Breaking News" tituliert.
Mohamed Salah, Stürmerstar des FC Liverpool, ist am Montagvormittag zum Training der Reds erschienen!
Eine Selbstverständlichkeit war dies nach "einem der explosivsten Interviews der Premier-League-Ära", wie die "BBC" Salahs Auftritt als "beleidigte Leberwurst" nannte, tatsächlich nicht.
Der "ägyptische König" fühlt sich aus seinem Reich vertrieben - und hat deshalb den ganzen Klub angezündet.
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Liverpool-Star Mohamed Salah hat inmitten seines Zoff mit Trainer Arne Slot am Abschlusstraining für das Champions-League-Spiel bei Inter Mailand teilgenommen

Fotocredit: Getty Images

Salah kritisiert Liverpool und Trainer Slot scharf

Vor dem wichtigen Champions-League-Spiel von Florian Wirtz und Co. bei Vorjahresfinalist Inter Mailand am Dienstag (21:00 Uhr im Liveticker) gab und gibt es nur ein Thema: Salah.
Die britischen Medien zitierten sein "bombshell interview" (Liverpool Echo) von Samstagabend rauf und runter, in dem er sein Verhältnis zu Teammanager Arne Slot als zerrüttet bezeichnet und geklagt hatte: "Es fühlt sich an, als hätte der Klub mich unter den Bus geworfen."
Von "Rebellion" war auf der Insel zu lesen, von "Bürgerkrieg" und "Inferno". Sogar die "New York Times" fragte: "Was hast du nur getan, Mo?" Der Mann, der seine Vertragsverlängerung im April noch auf einem goldenen Thron an der Anfield Road zelebriert hatte, hat "seinen" Verein vor eine Zerreißprobe gestellt.

Slot erklärt Verzicht auf Salah

Und sich dabei offenbar mächtig verkalkuliert. Im Kader für Inter fand Salah keine Berücksichtigung, obwohl er sich beim Training noch gut gelaunt gezeigt hatte. Seine zwischen den Zeilen überdeutlich gestellte Frage "Er oder ich?" will Liverpool offenbar zugunsten von Trainer Slot beantworten.
Der Coach nahm am Montag selbst Stellung zur Causa Salah. "Er hat jedes Recht, so zu empfinden, wie er empfindet, aber er hat nicht das Recht, das mit den Medien zu teilen", sagte Slot nach der Ankunft in Mailand am Montagabend.
Salahs Kommentare hätten ihn überrascht, so Slot. "Meine Reaktion darauf ist klar, und deswegen ist er heute nicht bei uns", ergänzte der Niederländer.

Rooney: "Salah zerstört sein Vermächtnis"

Hat Salah überhaupt noch eine Zukunft bei Liverpool? "Ich habe keine Ahnung, ob er sein letztes Spiel für Liverpool schon gemacht hat. Ich kann diese Frage zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten", sagte Slot. Er sei aber "fest davon überzeugt, dass es für einen Spieler immer eine Möglichkeit gibt, zurückzukehren"
Die Reds, heißt es in englischen Medien, seien offen dafür, den Edelreservisten abzugeben. Der Teambesitzer Fenway Sports Group habe "vollstes Vertrauen" in Slot, berichtete das Portal "The Athletic", den Coach aufgrund des Eklats zu feuern, sei "undenkbar".
Das ist auch der Tenor bei den "pundits", den Experten, von denen sich Salah ebenfalls verraten fühlt. "Oh, Mo Salah", schrieb Klublegende Michael Owen bei X, "ich kann mir gut vorstellen, wie du dich fühlst", aber der 33-Jährige hätte sich "auf die Lippe beißen" sollen.
Stürmer-Ikone Wayne Rooney wurde in seinem Podcast deutlicher. "Salah zerstört sein Vermächtnis, auf ganzer Linie", sagte er und ergänzte: "Ich bin sicher, er wird es irgendwann bereuen."
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Mohamed Salah steht beim FC Liverpool zurzeit im Fokus

Fotocredit: Getty Images

Flüchtet Salah schon im Winter?

Mittelfristig soll in Angreifer Antoine Semenyo vom AFC Bournemouth ein Ersatz bereitstehen, als Zufluchtsort für Salah bietet sich der saudische Klub Al-Hilal an, trainiert vom ehemaligen Inter-Coach Simone Inzaghi. Zudem wird die nordamerikanische MLS als Option gehandelt.
Nach dem Ligaspiel am Samstag gegen Brighton wird Salah Liverpool in jedem Fall verlassen - gen Afrika-Cup.
Während Salah über einen womöglich endgültigen Abschied sprach, betonte der ägyptische Nationaltrainer Hossam Hassan, sein Kapitän werde beim Nationenturnier "Geschichte schreiben - und weiterhin auch beim FC Liverpool". Das wären abermals: "Breaking News!"
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(mit SID)
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Alonso nach Pleite gegen Vigo bedient: "Wir sind sauer"

Quelle: Perform


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