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Spionage-Skandal: FC Southampton darf nicht Finale um die Premier League spielen - EFL schließt Saints aus
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Update 19/05/2026 um 20:51 GMT+2 Uhr
Der Traum des FC Southampton und seines deutschen Trainers Tonda Eckert von der Rückkehr in die Premier League ist geplatzt. Die Saints wurden wegen der Spionage-Affäre von der English Football League (EFL) aus dem Aufstiegsfinale gegen Hull City geworfen. Außerdem wurde der Klub für die nächste Zweitliga-Saison mit einem Abzug von vier Punkten bestraft.
Strafe statt Aufstieg: Southamptons Trainer Tonda Eckert
Fotocredit: SID
Um den letzten der drei Aufstiegsplätze kämpft nun am Samstag (17:30 Uhr) in Wembley der FC Middlesbrough gegen Hull City. Boro war im Halbfinale eigentlich an Southampton gescheitert (0:0, 1:2 n.V.).
Vor dem Hinspiel war jedoch ein Klubmitarbeiter der Saints dabei beobachtet worden, wie er das Training von Middlesbrough ausspioniert hatte.
Southampton habe "mehrere Verstöße gegen die EFL-Regularien im Zusammenhang mit dem unerlaubten Filmen des Trainings anderer Vereine" eingeräumt, teilte die EFL mit. Demnach sei nicht nur Boro ausspioniert worden, sondern im Verlauf der Saison auch Oxford United und Ipswich Town.
Southampton kann gegen das Urteil noch Berufung einlegen und will dies nach EFL-Angaben bis Mittwoch entschiede haben. Middlesbrough begrüßte die harte Strafe gegen den Aufstiegsrivalen, die "eine klare Botschaft für die Zukunft unseres Sports in Bezug auf sportliche Integrität und Verhalten" aussende.
Eckert (33) musste sich nach Aufdecken der Affäre fragen lassen, ob er ein Betrüger sei. Nach mehreren Nachfragen zum Thema auf den Pressekonferenzen nach den Duellen mit Boro verließ er beide Male abrupt und verärgert den Raum.
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(SID)
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