Arsenal macht Königstransfer Bruno Guimarães perfekt: Löst ein Achter das Flügelproblem nach Vinícius-Júnior-Pleite?

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Vinícius Júnior wurde in diesem Sommer sehr vom FC Arsenal begehrt. Mittlerweile hat der brasilianische Superstar seinen Vertrag bei Real Madrid verlängert. Für die Gunners bedeutet das auf der Suche nach einem Star für den linken Flügel einen Neuanfang. Bruno Guimarães, der neue Königstransfer der Nordlondoner, von Beruf eigentlich zentraler Mittelfeldspieler, könnte das Problem nun lösen.

Bruno Guimarães ist der zweitteuerste Transfer des FC Arsenal

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Es hätte alles so einfach sein können. Vinícius Júnior auf dem linken Flügel. Wohl der Traum jedes Arsenal-Fans. Es bleibt aber eben jener.
Der Brasilianer verlängerte am Donnerstag seinen Vertrag bei Real Madrid langfristig bis 2032. Am Ende lockten die Königlichen den 26-Jährigen mit einem aufbesserten Gehalt - Geld, das Arsenal sicher auch gerne für Vini in die Hand genommen hätte.
Die Flügelposition bleibt nach der Schlappe der Gunners nun wieder vakant. Leandro Trossard, im Champions-League-Finale noch in der Startelf, verließ die Premier League in Richtung Türkei. Der Belgier schloss sich Besiktas Istanbul an.
Durch den Königstransfer von Bruno Guimarães könnte sich das Problem allerdings von alleine in Luft auflösen. Die Außenspieler um Gabriel Martinelli und Neuzugang Christos Tzolis könnten durch die Verpflichtung des zentralen Mittelfeldspielers nämlich profitieren.

Guimarães schließt die Mittelfeldlücke

Der Brasilianer kam von Ligakonkurrent Newcastle United. Stolze 87 Millionen Euro überwiesen die Nordlondoner an die Magpies. Nur Declan Rice war mit knapp 116 Millionen Euro teurer als Guimarães.
Die Gunners schließen mit dem 28-Jährigen die Lücke im Mittelfeld, die auch aufgrund der Verletzungsanfälligkeit von Martin Ödegaard und Kai Havertz immer wieder klaffte. 30 Pflichtspiele verpasste der Kapitän des FC Arsenal letzte Saison, beim deutschen Nationalspieler Havertz war es sogar eins mehr.
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Martin Ödegaard und Kai Havertz fehlten Arsenal häufig verletzt

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Solche Ausfallzeiten kann sich der Premier-League-Sieger, der in der kommenden Spielzeit auf den Henkelpott der Königsklasse schielt, nicht mehr leisten.
Guimarães bringt Beständigkeit. In seiner gesamten Karriere musste er nur 30-mal wegen einer Verletzung oder Krankheit passen - und das in elf Profijahren. Neben der Verlässlichkeit sichert sich der FC Arsenal einen der besten Box-to-Box-Spieler, den der Weltfußball derzeit zu bieten hat.
In der vergangenen Saison glänzte Guimarães bei Newcastle mit neun Toren und vier Assists in der Premier League. Bei der Weltmeisterschaft wurde Guimarães bei Brasilien zum Denker, Lenker und Taktgeber und war mit vier Assists hinter Michael Olise der zweitbeste Vorlagengeber der WM.

Guimarães macht die Außen besser

Der zentrale Mittelfeldspieler macht die Offensive besser. "Guimarães’ präzise lange Pässe und seine Fähigkeit, das Spiel schnell umzulenken (was nicht zu Rices Stärken zählt), sollten Arsenal helfen, gegnerische Abwehrreihen im Umschalten schnell zu durchbrechen", sagte Eurosports England-Experte Adam Dickinson.
Davon dürfte vor allem Bukayo Saka auf der rechten Seite profitieren: "In solchen Umschaltsituationen kann Guimarães ihn in freien Räumen anspielen, bevor die gegnerischen Teams die Chance haben, zwei Verteidiger auf ihn anzusetzen", erklärt Dickinson.
Das Gleiche gelte dann auch für die linke Seite. Vor allem Martinelli, der ein extremes Tempo besitzt, würde die Bälle tief bekommen und nicht in den Fuß. Das bringe die Stärken des Brasilianers noch mehr zur Geltung.
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Gabriel Martinelli könnte vom Transfer von Nationalmannschaftskollegen Bruno Guimarães profitieren

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Schaut man sich die Zahlen von Guimarães der letzten Saison an, wird klar, dass der Brasilianer offensiv denkt und zugleich defensiv arbeitet.
1,54 Schüsse pro 90 Minuten gab der 28-Jährige ab. Dazu kommen 1,65 kreierte Chancen und 8,62 Linie brechende Pässe. Auf der Gegenseite ist Guimarães eine Pressingmaschine. Über 64 Mal setzte er den Gegner pro Spiel unter Druck, knapp 41 Mal davon mit einer hohen Intensität. Außerdem gewinnt der Brasilianer 6,16 Zweikämpfe pro 90 Minuten.

Wer hat die Nase links vorne?

Doch wen bedient Guimarães in Zukunft vorne? Rechts ist Bukayo Saka gesetzt, links ist der Kampf offen. "Wenn niemand weiterer verpflichtet wird, gehe ich davon aus, dass Martinelli am ersten Spieltag der Saison als Stammspieler auflaufen wird, aber ich denke, die Tür wird für Tzolis definitiv offen stehen", sagte Dickinson.
Doch es könnte sich noch etwas tun auf dem Transfermarkt. Laut "Get French Football News" bastelt Arsenal am nächsten Blockbuster-Deal. Demnach sollen die Gunners wieder ins Rennen um Bradley Barcola eingestiegen sein. Das Problem: Der Franzose ist sich mit Liverpool einig. Die Reds sollen außerdem bereits das erste Angebot bei Paris Saint-Germain unterbreitet haben.
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Arsenal hat die Fühler nach Bradley Barcola ausgestreckt

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PSG fordert wohl mehr als 150 Millionen für den 23-Jährigen, der die Hauptstädter in diesem Sommer unbedingt verlassen wolle. Eine Summe, die Arsenal aufrufen könnte, wie man im Poker um Vinícius Júnior gesehen hat.
Laut Dickinson hat Arsenal schon vor längerer Zeit die Flügelposition als Problem ausgemacht. Die Gunners "waren aber nicht bereit, überhöhte Summen für einen Spieler zu zahlen, der auf dieser Position nicht zur Weltklasse gehört".
Die Situation auf der linken Seite bleibt also weiter vakant, der Königstransfer Bruno Guimarães kann die ausgemachte Schwachstelle allerdings mindestens kaschieren.
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Quelle: Perform


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