Xabi Alonso baut als neuer Trainer die Mannschaft des FC Chelsea um: Leverkusen-Vibes an der Londoner Stamford Bridge

Xabi Alonso soll den FC Chelsea als neuer Trainer nicht nur zurück in die Erfolgsspur führen, sondern dem Milliardenprojekt im Westen Londons endlich eine Identität verleihen. Mit Talenten wie Geovany Quenda, Emmanuel Emegha und Marco Palestra hat der Umbau bereits begonnen, weitere Transfers werden eingefädelt. Doch die wichtigste Aufgabe des Spaniers liegt woanders.

Xabi Alonso holte 2024 mit Bayer Leverkusen das Double

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Als Xabi Alonso Ende Mai beim FC Chelsea unterschrieb, bekam er keinen Klub auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung. Er übernahm einen Verein, der nach einer brutal enttäuschenden Saison aus den europäischen Wettbewerben herausfiel, trotz milliardenschwerer Investitionen keine klare Identität entwickelt hatte und dessen Fans zunehmend die Geduld verloren.
Genau deshalb fiel die Wahl auf Alonso. Der Spanier soll nicht einfach nur Spiele gewinnen. Er soll Chelsea endlich eine Struktur geben. Wer Alonsos Arbeit in Leverkusen verfolgt hat, weiß, was ihm vorschwebt: dominante Ballbesitzphasen, aggressives Gegenpressing und eine Mannschaft, die flexibel zwischen Dreier- und Viererkette wechseln kann.
Vor allem aber möchte Alonso ein Team formen, die als Einheit funktioniert - etwas, das Chelsea in den vergangenen Jahren häufig vermissen ließ.
Intern gilt die aktuelle Kadergröße als Problem. Über Jahre wurden zahlreiche Spieler verpflichtet, oft ohne erkennbaren Bezug zu einer gemeinsamen Spielidee. Das Ergebnis war ein aufgeblähter Kader ohne Hierarchie. Alonso soll nun Ordnung schaffen. Mit Marc Cucurella hat sich ein langjähriger Stammspieler bereits Richtung Real Madrid verabschiedet.

Geovany Quenda der perfekte Alonso-Spieler

Ein Teil des Umbaus wurde bereits vor Alonsos Amtsantritt vorbereitet. Mit Geovany Quenda stößt eines der größten Talente Portugals von Sporting Lissabon für 50 Millionen Euro Ablöse zum Klub. Der 19-Jährige kann sowohl als Flügelspieler als auch als Außenverteidiger oder im Halbraum eingesetzt werden.
Genau solche hybriden Profile braucht Alonso für seinen Fußball. In Leverkusen waren Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo entscheidende Figuren. Sie waren offiziell Außenverteidiger, spielten praktisch aber als zusätzliche Angreifer. Quenda könnte eine ähnliche Rolle übernehmen.
Dazu kommt Emmanuel Emegha (23), der vom Schwesterklub Racing Straßburg nach London wechselt. Der Niederländer soll die Konkurrenz im Sturm erhöhen und bringt Tempo sowie körperliche Präsenz mit. Gleiches gilt für Dastan Satpaev (18), zuletzt in Diensten von Kairat Almaty.
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Geovany Quenda kommt aus Lissabon nach London

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Wiedervereinigung mit Granit Xhaka?

Außerdem wurden die Verpflichtung von Marco Palestra (21) abgeschlossen, einem offensivstarken Rechtsverteidiger, für den Chelsea 57 Millionen Euro Ablöse an Atalanta Bergamo überwies. Palestra hat sich bewusst für Chelsea entschieden - wegen Alonso.
"Ich spüre bei ihm sehr viel Energie. Zudem ist er einer der besten Trainer der Welt - das hat man bei seinem Erfolg mit Bayer Leverkusen gesehen. Es ist wichtig für mich, Xabi Alonso als Trainer zu haben", sagte Palestra.
Auch das brasilianische Linksverteidiger-Juwel Denner ist schon auf dem Weg nach London. Der 18-Jährige kommt von Corinthians São Paulo und kostet zehn Millionen Euro. Was an den bislang fixen Transfers auffällt: Drei Spieler sind noch im Teenageralter, kein Neuzugang ist älter als 23.
Die nötige Erfahrung soll Granit Xhaka (33) mitbringen, Alonsos als Leader aus erfolgreichen gemeinsamen Leverkusener Zeiten. Laut mehreren englischen Medien kämpft Alonso vehement um den Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft, der beim AFC Sunderland unter Vertrag steht.
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Granit Xhaka and Xabi Alonso waren von 2023 bis 2025 gemeinsam in Leverkusen

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Victor Osimhen und Mike Maignan im Gespräch

Damit ist der Kaderumbau aber noch nicht abgeschlossen. Die Namen Victor Osimhen, Mike Maignan und Ousmane Diomande kursieren an der Stamford Bridge. Osimhen würde Chelsea endlich den lange gesuchten herausragenden Mittelstürmer geben, Maignan könnte das Torwartproblem lösen und Diomande die Defensive stabilisieren.
Die spannendste Frage lautet aber nicht, welche Spieler noch verpflichtet werden. Sie lautet eher, ob Alonso in der Lage sein wird, aus einer Ansammlung hochbegabter Einzelspieler endlich wieder eine Mannschaft zu formen.
Chelsea hat in den vergangenen Jahren enorme Summen investiert, aber selten wie ein Topteam gewirkt. Alonso soll genau das ändern. Die ersten Transfers zeigen bereits die Richtung: junge, entwicklungsfähige Spieler plus einige gezielte Verstärkungen für Schlüsselpositionen.
Der Spanier will kein weiteres Transfer-Experiment. Er will eine Mannschaft mit klaren Abläufen, klaren Hierarchien und einer klaren Identität. Nach Jahren der Orientierungslosigkeit wäre das für Chelsea womöglich die wichtigste Verpflichtung von allen.
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Klopp huldigt Kane: "Ein Spieler, der kaum noch zu beschreiben ist"

Quelle: MagentaTV


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