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Markus Gisdol tritt nach Russlands Angriff auf Ukraine als Trainer von Lok Moskau zurück: "Nicht meine Werte"
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Publiziert 01/03/2022 um 16:47 GMT+1 Uhr
Markus Gisdol ist nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine als Trainer von Lokomotive Moskau zurückgetreten. "Fußballtrainer ist für mich der schönste Job der Welt. Ich kann meiner Berufung aber nicht in einem Land nachgehen, dessen Staatsführer einen Angriffskrieg mitten in Europa verantwortet", sagte der langjährige Bundesliga-Trainer der "Bild": "Das geht mit meinen Werten nicht überein."
Markus Gisdol ist als Trainer von Lokomotive Moskau zurückgetreten
Fotocredit: Getty Images
Markus Gisdol hatte den Posten beim Tabellensiebten erst im Oktober angetreten.
"Ich kann nicht in Moskau auf dem Trainingsplatz stehen, die Spieler trainieren, Professionalität einfordern und ein paar Kilometer weiter werden Befehle erteilt, die großes Leid über ein gesamtes Volk bringen. Das ist meine persönliche Entscheidung und hiervon bin ich absolut überzeugt", sagte der 52-Jährige.
Interimstrainer bei Moskau wird der ehemalige Bundesliga-Profi Marvin Compper.
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(SID)
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Quelle: Perform
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