FC Porto erlebt gegen FC Arouca spektakuläre Schlussphase: 23 Minuten Nachspielzeit und Elfer-Check am Handy

Beim portugiesischen Ligaspiel gegen den FC Arouca (1:1) hat der FC Porto seinen Fans eine wahrlich spektakuläre Schlussphase geboten. Die 23 (!) Minuten Nachspielzeit stellten dabei nicht das einzige Kuriosum der engen Partie dar: Weil der VAR-Monitor am Spielfeldrand aufgrund technischer Probleme keine Bilder liefern konnte, nahm der Schiedsrichter per Handy einen Elfmeter zurück.

Taremi avec le FC Porto.

Fotocredit: Getty Images

Als Außenseiter Arouca in der 84. Spielminute die überraschende Führung erzielt, ahnen die Zuschauer nicht, was noch folgen soll.
Als der FC Porto in der 90. Minute einen Elfmeter zugesprochen bekommt, greift der Video-Schiedsrichter ein - der Unparteiische Miguel Nogueira schreitet zur Überprüfung der Szene an den Spielfeldrand.
Dort angekommen, liefert der Monitor jedoch keine Bilder. Nach langer Verzögerung und einer Kommunikation über das Handy nimmt der Schiedsrichter den Strafstoß wieder zurück - ohne selbst jemals die Bilder gesehen zu haben.
Das war es aber noch lange nicht.

Evanilson erlöst Porto spät - Klub legt Beschwerde ein

Porto bekommt kurz darauf doch noch einen Elfmeter zugesprochen, Stürmer Galeno scheitert jedoch am gegnerischen Keeper (90.+16). Drei weitere Minuten später besorgte Evanilson dann doch noch den erlösenden 1:1-Ausgleich (90.+19).
Doch mit dem Punkt gab sich der FC Porto nicht zufrieden: der Klub legte bei der Liga eine Beschwerde ein. "Der FC Porto hat bei den Delegierten der Liga Protest eingelegt, um die Annullierung des Spiels gegen Arouca zu erwirken", lautete es in einem Statement des Vereins.
Weiter hieß es: "Grund für diese Maßnahme ist das Verhalten des Schiedsrichters, der nach einem Telefonanruf und ohne Zugriff auf das Videomaterial den vom Schiedsrichter auf dem Spielfeld für ein Foul an Mehdi Taremi verhängten Elfmeter zurücknahm. Die Aktion von Miguel Nogueira stellt einen Verstoß gegen die Spielregeln und einen Rechtsfehler mit potenziell schwerwiegenden Auswirkungen auf den Ausgang des Spiels dar."
Die Überprüfung des Protests dauert an.
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Quelle: Eurosport

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