Schiedsrichterinnen-Streik führt zu Verschiebung des Liga-Starts - Forderung nach besseren Bedingungen

Wegen eines Streik der Schiedsrichterinnen hat Spaniens Primera Division der Fußballerinnen nicht wie geplant den Spielbetrieb aufnehmen können. Das Eröffnungsspiel zwischen Atletico Madrid und Real Sociedad musste verschoben werden, weil die Unparteiischen nicht erschienen. Spielerinnen beider Teams hatten sich wie gewohnt aufgewärmt und das Spielfeld pünktlich zum Anpfiff betreten.

Referee assistant Laura van Lie

Fotocredit: Getty Images

Nach 30-minütiger Wartezeit wurde die Begegnung dann verschoben.
Unter der Woche hatten die Schiedsrichterinnen in einer Mitteilung des Verbandes RFEF angekündigt "unter den derzeitigen Bedingungen unserer beruflichen und wirtschaftlichen Situation kein Spiel der Primera Division der Frauen zu pfeifen".
Sie forderten höhere Löhne und "Arbeitsbedingungen, die denen der ersten Liga der Männer nahekommen".
Die Organisatoren der Profiliga LPFF hatten am Freitagabend bestätigt, dass alle Vereine dennoch zu ihren Partien des 1. Spieltags anreisen sollten und den Schiedsrichter-Gespannen bei Nichterscheinen mit Sanktionen gedroht.
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(SID)
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Quelle: Perform

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