Eurosport
Ecuadors Nationalspieler Mario Pineida bei Angriff erschossen - Trauer um Teilnehmer der Weltmeisterschaft von 2018
Von
Update 18/12/2025 um 10:21 GMT+1 Uhr
Der ecuadorianische Fußballprofi Mario Pineida ist am Mittwoch in der Hafenstadt Guayaquil erschossen worden. Das bestätigte sein Klub Barcelona SC in einer Mitteilung. Der 33-Jährige war Teil der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland und spielte 2022 für den brasilianischen Spitzenklub Fluminense. In Ecuador häufen sich in jüngster Zeit Gewaltakte gegen Fußballer.
Mario Pineida wurde in Ecuador erschossen
Fotocredit: Getty Images
"Barcelona SC bedauert zutiefst, mitteilen zu müssen, dass wir offiziell über den Tod unseres Spielers Mario Pineida informiert wurden, ein Ereignis, das nach einem Angriff auf ihn geschah", schrieb der Verein auf der Plattform X. Auch das Innenministerium bestätigte den Vorfall und kündigte den Einsatz einer Spezialeinheit zur Aufklärung an.
Nach Angaben des Nachrichtenportals Primicias wurde Pineida von zwei Tätern auf Motorrädern angegriffen, die das Feuer auf ihn, seine Mutter und eine weitere Frau eröffneten.
Im September wurden bereits drei Zweitliga-Spieler getötet, einer von ihnen soll Verbindungen zu Sportwetten gehabt haben. Einen Monat später wurde der lokale Profi Bryan Angula bei einem Schusswaffenangriff verletzt.
Guayaquil gilt inzwischen als Brennpunkt der organisierten Kriminalität. Ecuador, einst eines der sichersten Länder Lateinamerikas, ist heute ein wichtiger Umschlagplatz für Kokain zwischen den Produzentenländern Kolumbien und Peru und den internationalen Märkten. Allein zwischen Januar und September wurden in der Stadt 1900 Morde registriert – die höchste Zahl landesweit.
(SID)
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung