Medhi Benatia vom FC Bayern zu Juventus Turin verliehen: "Hatte Probleme mit deutscher Mentalität"

Medhi Benatia freut sich, zurück in Italien zu sein. Der FC Bayern München verleiht den Innenverteidiger für eine Saison an Juventus Turin, das anschließend eine Kaufoption besitzt. Der Marokkaner hat zwei schwierige Jahre hinter sich, er war oft verletzt und wurde nicht warm mit der deutschen Mentalität. So verwundert es nicht, dass es Benatia "kaum erwarten" konnte, wieder in Italien zu leben.

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Es klappte dann doch, mit Verzögerung zwar, aber immerhin. Schon vor Jahresfrist hoffte Medhi Benatia auf Juventus Turin, damals untersagte ihm der FC Bayern München einen Wechsel, "sie wollten mich nicht abgeben", berichtet Benatia nun, im Sommer 2016 - als Profi von Juventus.
Letztlich segnete der Deutsche Rekordmeister den Deal also ab, Benatia wird ein Jahr ausgeliehen (Kostenpunkt: drei Millionen Euro), anschließend besitzt Turin für 17 Millionen eine Kaufoption. Damit sind wohl alle zufrieden, am meisten der Innenverteidiger.
"Bayern ist ein großer Klub, der eine große Herausforderung bedeutet hat", weiß er, "ich hatte zwei schwierige Jahre". Tatsächlich war Benatia aufgrund zahlreicher Muskelblessuren oft malade, seit 2014 kam er bloß auf 45 Einsätze mit drei Toren, zur Stammkraft reichte es unter Trainer Pep Guardiola nie.

Benatia fremdelte mit deutscher Mentalität

Der Schritt in den Stiefelstaat erfreut Benatia allerdings nicht nur sportlich; es ist auch eine Frage der Lebenskultur. Der Marokkaner weilte bereits vier Jahre in Italien, wo er für Udinese Calcio und den AS Rom spielte, dann kaufte ihn Bayern. Jetzt die Rückkehr.
Zumindest Juves Zielvorgaben sind einigermaßen deckungsgleich mit denen in München. Selbstbewusst trompetet der 29-Jährige: "Wir wollen die Champions League gewinnen!"
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