Juventus Turin | Gonzalo Higuaín: Musste wegen Cristiano Ronaldo gehen
90 Millionen Euro ließ sich Juventus 2016 die Verpflichtung von Gonzalo Hiugaín kosten - zum damaligen Zeitpunkt ein Klubrekord. Der Stürmer zahlte in Toren zurück, traf in zwei Spielzeiten wettbewerbsübergreifend satte 55 Mal für die "Alte Dame". Und doch dauerte die Liaison zwischen dem Argentinier und Italiens Rekordmeister nur zwei Jahre. Higuaín hat nun den Grund verraten: Cristiano Ronaldo.
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"Es war nicht meine Entscheidung, zu gehen", stellt Higuaín im Interview mit der "Gazzetta dello Sport" klar.
Der 30-Jährige musste Juventus im Sommer verlassen und spielt inzwischen beim Ligarivalen AC Mailand. Mit der Verpflichtung von Ronaldo, der im Sommer für den neuen Vereinsrekord von 117 Millionen Euro von Real Madrid nach Turin kam, habe sich seine Situation bei Juventus drastisch verändert, so Higuaín:
Eine Entscheidung pro Ronaldo und nicht contra Higuaín - denn sportlich gab es an den Vorstellungen des Südamerikaners nichts auszusetzen. Im ersten Jahr traf der vom SSC Neapel gekommene Offensivstar 32 Mal, im zweiten kam er auf ebenfalls starke 23 Treffer. Trotz des erzwungenen Abschieds betont Higuaín, dass er "Zuneigung" empfinde für Juventus, man habe ihn "sehr gut behandelt".
Fernduell mit Ronaldo unentschieden
In seiner neuen Heimat Mailand läuft es unterdessen gut. Vor allem die Zusammenarbeit mit Trainer Gennaro Gattuso, der "etwas Besonderes" ausstrahle, funktioniere hervorragend, so der Stürmer. Zwei Ligaspiele verpasste der Neuzugang wegen muskulärer Probleme, ansonsten spielte er sowohl in der Serie A als auch in der Europa League immer durch.
Im Liga-Fernduell mit Ronaldo steht es derweil unentschieden - beide Angreifer stehen aktuell bei vier Toren in der Meisterschaft.
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