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Traumtore der Superstars: Juve gibt sich in Genua keine Blöße

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Juventus Turin jubelt über den Auswärtssieg bei CFC Genua

Fotocredit: Getty Images

VonTobias Forstner
30/06/2020 Am 23:27 | Update 30/06/2020 Am 23:27

Juventus Turin hat sich in der Serie A keine Blöße gegeben und das Auswärtsspiel bei Abstiegskandidat CFC Genua verdient mit 3:1 (0:0) gewonnen. Paulo Dybala (50.), Cristiano Ronaldo (56.) und der Ex-Münchner Douglas Costa (73.) brachten die Alte Dame mit drei Traumtoren in Führung. Andrea Pinamonti (76.) sorgte für Ergebniskosmetik aus Sicht des Gastgebers.

So lief das Spiel:

Juventus dominierte die erste Halbzeit nach einer ersten Abtastphase. Der Ligaprimus schnürte die Genueser in Handballmanier an deren Strafraum fest - allerdings wurde in diesen relativ selten eingedrungen. Cristiano Ronaldo und Co. schafften es häufig nicht, sich in die Box zu kombinieren, weswegen sie vermehrt aus der zweiten Reihe abzogen. Elfmal kamen die Bianconeri vor der Pause zum Abschluss, fünfmal wurde der Ball dabei aufs Tor platziert. Vor allem dank eines stark parierenden Mattia Perins stand bei den Gästen noch die Null. Der CFC schaffte es im ersten Abschnitt kein einziges Mal, das Spielgerät mit einem Schuss auf den Kasten zu befördern.

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Gleiches Bild im zweiten Durchgang: Die Alte Dame war tonangebend und über weite Strecken in allen Belangen überlegen. Sie münzte ihre vielen Ballaktionen in aussichtsreiche Torchancen um. Auch nach dem Seitenwechsel kam Juventus hauptsächlich außerhalb des Strafraums zum Abschluss - das allerdings äußerst erfolgreich.

In der 50. Minute passte Juan Cuadrado zu Paulo Dybala, der im rechten Halbfeld Valon Behrami aussteigen ließ und in den Sechzehner marschierte. Dort zog er mehrere Gegenspieler auf sich, war aber nicht zu stoppen und schoss flach aufs lange Eck, wo Perin den Ball zwar mit den Fingerspitzen berührte, den Einschlag zum 1:0 aber nicht verhindern konnte.

Nach dem hochverdienten Führungstreffer der Gäste schraubten diese das Ergebnis mit zwei erfolgreichen Fernschüssen auf 3:0.

Miralem Pjanić spielte in der 56. Minute knapp innerhalb der gegnerischen Hälfte zu Ronaldo, der in zentraler Position in hohem Tempo bis wenige Meter vor den Strafraum dribbelte. Adama Soumaoro bekam keinen Zugriff, sodass der Portugiese per Distanzhammer rechts oben zum 2:0 einnetzte.

17 Minute später wurde der eingewechselte Ex-Münchner Douglas Costa rechts am Strafraumrand nicht gestört, wodurch er wenige Schritte nach innen dringen konnte. Nach einem Übersteiger mit rechts zirkelte er den Ball mit links zum 3:0 in den Winkel.

Das sehr passive Genua investierte in der Schlussviertelstunde etwas mehr ins Offensivspiel, mehr als der Ehrentreffer war für den Gastgeber aber nicht drin. Davide Biraschi flankte von der rechten Außenbahn halbhoch in den Sechzehner. Der Ball rutschte bis auf den zweiten Pfosten zu Andrea Pinamonti durch. Dieser schlug einen Haken und knallte aus kurzer Distanz zum 1:3-Endstand in die Maschen (76.).

Die Stimmen zum Spiel:

Maurizio Sarri (Trainer Juventus Turin): "Bei einer guten Mannschaftsleistung kamen drei Einzelperlen heraus. Wir haben drei wunderschöne Tore erzielt. Die Mannschaft hat sich nach der Enttäuschung im italienischen Pokal erholt, aber es war nur eine Frage der körperlichen Verfassung."

Fabio Paratici (Sportdirektor Juventus Turin) über den Wechsel von Pjanić und die Verpflichtung von Arthur: "Als diese Option aufkam, sprachen wir mit Miralem und er sagte uns, dass es ihm gut ginge, und dass der einzige Club, zu dem er gehen würde, Barcelona sei, um seine Karriere zu krönen. Wir kamen auf Arthur, der jünger als Pjanić ist - und es war eine gute Finanzoperation."

Der Tweet zum Spiel:

Türöffner Dybala: Bereits zum siebten Mal in dieser Saison markierte der argentinische Nationalspieler das 1:0. Insgesamt netzte er bisher zehnmal ein.

Das fiel auf: Kollektives "Siii"

Es war laut zu hören: Der für Ronaldo typische "Siii"-Jubelschrei. Diesmal allerdings nicht vom Portugiesen selbst, sondern von dessen Teamkameraden, die mit ihm den Treffer zum 2:0 feierten. Es bildete sich eine Spielertraube, in deren Mitte sich der fünfmalige Weltfußballer über sein 24. Saisontor freute.

Die Statistik: 76

Bis in die 76. Minute dauerte es, ehe Juve-Keeper Wojciech Szczęsny erstmals einen Schuss auf seinen Kasten bekam. Zuvor in der Offensive äußerst harmlose Hausherren beförderten den Ball innerhalb einer Minute dann gleich zweimal aufs Ziel. Zunächst parierte der polnische Schlussmann noch stark, wenige Sekunden später war er bei Pinamontis Tor machtlos. Es blieb bei diesen zwei Schüssen aufs Tor des Spitzenreiters.

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(SID)

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