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Juventus: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Anhänger nach rassistischen Anfeindungen gegen Romelu Lukaku
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Publiziert 20/05/2023 um 10:37 GMT+2 Uhr
Die Staatsanwaltschaft in Turin hat nach rassistischen Beleidigungen gegen Inter Mailands Starstürmer Romelu Lukaku Ermittlungen gegen 171 Juventus-Anhänger aufgenommen. Nach den Vorfällen im Halbfinal-Hinspiel des italienischen Pokals am 4. April werde ihnen "Anstiftung zu rassistischem Hass" vorgeworfen, berichtete die "Gazzetta dello Sport" über den anstehenden Prozess.
Romelu Lukaku wurde von Juventus-Anhängern rassistisch angefeindet
Fotocredit: Getty Images
Beim 1:1 hatte Lukaku wegen einer Geste in Richtung der Juve-Fans die Gelb-Rote Karte gesehen und wäre somit im Rückspiel gesperrt gewesen.
Der italienische Verbandspräsident Gabriele Gravina hatte den Belgier später begnadigt.
Zuvor war bereits der gegen den italienischen Rekordmeister Turin verhängte Zuschauer-Teilausschluss wegen der rassistischen Vorkommnisse in dieser Begegnung aufgehoben worden.
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(SID)
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