José Mourinho sieht nach Schiedsrichter-Kritik die Rote Karte und stiftet seine Spieler zu Schwalben an

José Mourinho ist für seine Gefühlsausbrüche bekannt. Der Trainer der AS Rom sorgte auch im Spiel gegen Atalanta Bergamo (0:1) für eine Wut-Szene. Da Schiedsrichter Daniele Chiffi nach einem Foul an Roma-Star Nicolo Zaniolo nicht auf Elfmeter entschied, stürmte Mourinho wutentbrannt auf das Spielfeld und kritisierte den Referee wildgestikulierend. Dieser zögerte nicht und zückte die Rote Karte.

José Mourinho rastet aus und muss von Sicherheitsleuten zurückgehalten werden

Fotocredit: Imago

Mourinho wurde des Platzes verwiesen und für den Rest der zweiten Halbzeit auf die Tribüne verbannt.
Das war passiert: Zaniolo war nach rund zehn Minuten im zweiten Durchgang in einen Zweikampf mit Atalantas Caleb Okoli verwickelt. Der 23-jährige Italiener ging im Strafraum nicht zu Boden.
Für Schiedsrichter Chiffi reichte die Szene nicht, um auf Strafstoß für die Roma zu entscheiden. Mourinho war damit sichtbar nicht einverstanden, stürmte in Richtung des Referees und musste von Sicherheitsleuten zurück hinter die Seitenlinie gebracht werden.
Nach dem Spiel, das Rom nach einem Treffer von Giorgio Scalvini (35. MInute) 0:1 verlor, äußerte sich Mourinho weiter abfällig über den nicht gegebenen Elfmeter.

José Mourinho stiftet seine Spieler an

"Es war ein ganz klarer Strafstoß. Ich habe den Schiedsrichter hinterher gefragt, warum er nicht auf Strafstoß entschieden hat, und ihn gebeten, mir zu bestätigen, dass er so entschied, weil Zaniolo nicht zu Boden gegangen ist", wird der Roma-Coach von "Football Italia" zitiert.
Daher könne er seinen Spielern ab sofort nur noch einen Rat geben, erklärte Mourinho: "Versucht nicht, auf den Beinen zu bleiben, spielt nicht den Ball, seid ein Clown, wie es viele in dieser Liga tun, die fallen, als wären sie in einem Schwimmbad. Denn so bekommt man offensichtlich Elfmeter."
Mit der Leistung seiner Mannschaft war der Trainer dennoch zufrieden. "Es ist schlecht gelaufen, weil wir ein Spiel verloren haben, das wir angesichts der Art und Weise, wie wir gespielt haben, leicht hätten gewinnen müssen. Die Spieler, die gespielt haben, waren gut genug, um das Spiel leicht zu gewinnen. Es ist nicht angenehm, mit leeren Händen abzureisen, aber es war eine gute Leistung, eine gute Einstellung", so Mourinho.
Die Roma liegt nach der Niederlage gegen Atalanta, aktuell Tabellenzweiter in der Serie A hinter dem SSC Neapel, auf dem sechsten Rang. Es fehlen nach sieben Spieltagen vier Punkte zur Tabellenspitze.
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Quelle: Eurosport

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