Audi Cup: Atlético Madrid siegt gegen den SSC Neapel und steht im Finale

Atlético Madrid hat den SSC Neapel im Halbfinale des Audi Cup in München mit 2:1 (0:0) geschlagen und tritt damit morgen im Finale gegen Gastgeber Bayern München oder den FC Liverpool an. José Callejón hatte die Italiener in der 56. Minute in Führung in Führung gebracht, Antoine Griezmann (72.) und Luciano Vietto (81.) drehten das Spiel zu Gunsten der Spanier.

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Fotocredit: Eurosport

So lief das Spiel:

Bei drückenden 37 Grad in München starteten beide Teams verhalten in die Partie und teilten sich ihre Kräfte ein. So dauerte es 25 Minuten ehe das bis dahin sehr defensiv agierende Atlético zur ersten Gelegenheit kam. Nach Flanke von Filipe Luís köpfte Antoine Griezmann wuchtg aufs Tor. Ex-Bayern-Keeper Pepe Reina fischte den Ball aus der rechten Ecke und hatte mit dem Hackennachschuss von Nicolas Gaitán keine Probleme.
Nach Foul von Stefan Savic an José Callejón hatte Arkadiusz Milik per Elfmeter die große Chance zum Ausgleich. Der polnische Nationalstürmer scheiterte vom Punkt aber an Jan Oblak, der die Ecke geahnt hatte (34.).
Der agile Callejón brachte Neapel zu Beginn des zweiten Durchgangs in Führung. Nach Flanke von Faouzi Ghoulam stand der Spanier am hintern Fünfereck völlig blank und vollendete per Aufsetzer ins lange Eck (56.).
In der Folge traute sich Atlético etwas mehr aus der Deckung und belohnte sich für das nun mutigere Auftreten. Griezmann bediente von der Grundlinie Fernando Torres, der den halbhohen Ball aus sechs Metern technisch anspruchsvoll per Aufsetzer mit dem Außenspann im Netz unterbrachte (72.)
In der Schlussphase gelang dem eingewechselten Luciano Vietto der Siegtreffer für die Spanier. Nach Ecke von Yannick Carrasco und Kopfballverlängerung von José Gimenez musste der Argentinier den Ball am langen Pfosten nur noch über die Linie drücken (81.).

Der Tweet zum Spiel: Elferkiller Oblak

Das fiel auf: Gepflegtes Kurzpassspiel

Beide Mannschaften hatten den klar ersichtlichen Plan in eigenem Ballbesitz mit kurzen Pässen aus der eigenen Abwehr nach vorne zu spielen. Besonders die Passstaffetten der Italiener im Mittelfeld wirkten perfekt einstudiert und hebelten das dicht gestaffelte Atlético-Netz im Zentrum oftmals spielend aus.

Die Statistik: 79

Es dauerte 79 Minuten ehe ein offensiv weitgehend zaghaftes Atlético Madrid seinen ersten Eckball der Partie rausholte.
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