Breel Embolo vom FC Basel zum FC Schalke - der Transfer-Check

Breel Embolo steht mit der Schweiz im Achtelfinale der EM, der 19-Jährige selbst wird unter anderem mit einem Wechsel zu Manchester United in Verbindung gebracht. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden, und zwar zu Gunsten des FC Schalke. Die "Königsblauen" sollen ebenfalls am Supertalent des FC Basel interessiert sein. Die "Ruhr Nachrichten" und die "Bild" berichten sogar von einer Einigung.

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Schalkes neuer Coach Markus Weinzierl sieht in Embolo einen "interessanten Spieler mit viel Entwicklungs-Potenzial". Damit ist der 41-Jährige nicht alleine, Embolo gilt europaweit als eines der größten Talente im Angriff.
Beim FC Basel kam der Jungstar, dessen Marktwert bei rund 20 Millionen Euro liegt, in der vergangenen Saison bei 27 Einsätzen auf zehn Tore und sieben Assists - eine starke Bilanz. Neben seiner Topqualifikation als Mittelstürmer kann Embolo auch als Links- und Rechtsaußen auflaufen, was ihn für größere Klubs noch interessanter macht.

Es hängt von Sané ab

Vor allem für Schalke. Informationen der "Bild" zufolge soll Embolo einen Fünfjahresvertrag erhalten und etwa 20 Mio. Euro Ablöse kosten. Der Schweizer wäre dann neben Leroy Sané (20) der zweite Offensiv-Shootingstar in Reihen des Revierklubs. Allerdings: Sané wird von Manchester City umworben, ein Transfer in diesem Sommer ist nicht ausgeschlossen. Daneben wird über einen Wechsel zum FC Bayern im kommenden Jahr spekuliert.
Mit Embolo hätte der FC Schalke im Falle des Sané-Abgangs einen adäquaten Ersatz gefunden, der zudem auf eine unschätzbar wertvolle Erfahrung zurückgreifen kann: Mit dem FC Basel war er zuletzt dreimal Meister in Serie...
Eurosport Transfercheck: Embolo bringt alles mit, was Schalke braucht. Klasse, Robustheit, Torriecher. Dazu sammelt der Stürmer schon in jungen Jahren internationale Erfahrung mit der Nationalmannschaft und dem FC Basel. Er wäre der ideale Ersatz, sollte Sané den Klub verlassen. Und genau daran dürfte der Wechsel hängen. Geht Sané, hat Schalke kein Problem, die 20 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Wenn nicht, dann gilt die Ansage von Manager Christian Heidel: "Man kann nur die Mittel ausgeben, die man auch einnimmt."
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 60 Prozent
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