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Antonio Rüdiger vom VfB Stuttgart steht vor Wechsel in die Serie A

Pasta statt Spätzle für Antonio Rüdiger?

15/08/2015 um 11:28

Antonio Rüdiger kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Geht er, bleibt er? Die Meldungen ändern sich ständig. Nun scheint sich ein Wechsel in die Serie A anzudeuten.

Man will gar nicht nachzählen, wie viele Wochen dieses Gerangel um Antonio Rüdiger nun schon geht. Da war Stuttgarts Innenverteidiger schon fast in Wolfsburg, dann sollte er wieder mindestens ein Jahr noch in Stuttgart bleiben. Nun stehen die Zeichen wieder auf Abschied.

Mehrere Medien, darunter die römische Tageszeitung "Il Messaggero", die "Bild" und die "Stuttgarter Zeitung", berichten, dass die Verhandlungen zwischen dem VfB Stuttgart und dem AS Rom weit fortgeschritten sind. Laut "Il Messaggero" hätte der Transfer schon am vergangenen Donnerstag verkündet werden sollen. Nun wird zunächst einmal der Medizincheck abgewartet.

Dies war bisher Rüdigers Problem: Nach einer Knie-OP befindet sich der Innenverteidiger noch in der Reha in Donaustauf, an einen Belastungstest ist derzeit noch nicht zu denken.

Der AS Rom hat wohl Vertrauen in eine baldige Genesung Rüdigers und muss in der Defensive dringend nachrüsten. Alessio Romagnoli (AC Milan), Mapou Yanga-Mbiwa (Olympique Lyon) und Davide Astori (AC Florenz) haben oder sollen der Verein verlassen, das ergibt neue Planstellen. Allein durch den Romagnoli-Verkauf hat die Roma 25 Millionen Euro eingenommen, am Geld sollte es also nicht scheitern.

Transfer-Schnäppchen für die Roma?

Es heißt sogar, der AS Roma konnte die Ablöseforderung seitens des VfB von rund 18 Millionen Euro auf bis zu 12 Millionen Euro drücken. Dies ist interessant, weil die Stuttgarter eine Wolfsburg-Offerte über einen ähnlichen Betrag zuletzt abgelehnt hatten.

Eurosport-Check: Es ist so gut wie sicher, dass Antonio Rüdiger in diesem oder im kommenden Sommer den nächsten Karriereschritt gehen wird. Nun scheint die Zeit für den Transfer tatsächlich gekommen. Die Roma macht ernst und Stuttgarts Sportdirektor Robin Dutt erklärt vielsagend: "Es gibt gewisse Voraussetzungen, unter denen wir einem Wechsel zustimmen würden."

Transferwahrscheinlichkeit: 70 Prozent

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