U17-Weltmeistercoach Christian Wück beklagt mangelnde Wertschätzung der Jugendarbeit bei DFB und Vereinen

U17-Coach Christian Wück beklagt eine mangelnde Wertschätzung der Jugendarbeit beim DFB und in den Vereinen. "Ohne gute Ausbildung werden die A-Mannschaft und die U21 nicht gefüttert werden mit jungen Spielern“, so der frischgebackene Weltmeister-Trainer. Für eine optimale Ausbildung der Jugendspieler müssten sich DFB und Vereine um eine Zusammenarbeit mit exzellenten Jugendtrainern bemühen.

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Quelle: SID

In einem Interview nach dem sensationellen Finalerfolg der U17 gegen Frankreich (2:2 nach der regulären Spielzeit, 4:3 im Elfmeterschießen) holte er zu dieser deutlichen Kritik gegenüber seinem Verband aus und betonte weiter:
"Wir sollten im Verband und in den Vereinen im Jugendbereich mit den besten Coaches arbeiten, um unsere Talente so auszubilden, dass sie für die großen Klubs und die A-Nationalmannschaft interessant werden."
Besonders pikant: Der 50-Jährige steht trotz seines astronomischen Erfolgs mit dem Gewinn der Europameisterschaft und der Weltmeisterschaft im gleichen Jahr auf der Kippe, da sein Vertrag, wie bei den Jugendtrainern des DFB üblich, immer nur um ein Jahr verlängert wird. Er liefe also Ende Dezember aus.
Wück selbst wäre gewillt, seine extrem erfolgreiche Arbeit mit der U17 fortzusetzen: "Es liegt nicht an mir, sondern daran, ob der DFB weitermachen möchte."
Ob der DFB seinen Erfolgstrainer ziehen lässt? Es wäre schon eine große Überraschung...
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Quelle: SID

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