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Nations League: UEFA spricht Regeländerung an - Denkanstoß umstrittendes Mbappé-Tor
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Publiziert 15/10/2021 um 14:10 GMT+2 Uhr
Die Europäische Fußball-Union regt beim Weltverband FIFA und den Regelhütern des International Football Association Boards (IFAB) eine Anpassung der Abseitsregel an. Das umstrittene Siegtor von Kylian Mbappé im Finale der Nations League zwischen Frankreich und Spanien zeige, "dass die derzeitige Auslegung im Widerspruch zum Geist der Regel selbst steht", so UEFA-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti.
Kylian Mbappé trifft zum Sieg gegen Spanien
Fotocredit: Getty Images
Mbappé hatte beim Zuspiel klar in Abseitsposition gestanden, die jedoch nichtig wurde, nachdem ein spanischer Abwehrspieler den Ball mit einer Grätsche leicht abgefälscht hatte - ein "deliberate play". Mbappé konnte somit regelkonform einschieben.
"Die UEFA vertritt den Standpunkt, dass es Möglichkeiten gibt, den Wortlaut zu verbessern, um ihn in Einklang mit dem Ziel der Abseitsregel und dem Geist des Spiels zu bringen", sagte der Italiener Rosetti.
Er habe sich bereits mit seinen Kollegen bei der FIFA und dem IFAB "in Verbindung gesetzt" und werde "bei der nächsten Sitzung des Technischen Beratungsausschusses des IFAB über Lösungen diskutieren". Schließlich solle verhindert werden, "dass ein Spieler aus seiner Abseitsstellung einen Vorteil zieht".
Rosetti betonte, Schiedsrichter Anthony Taylor (England) habe korrekt gehandelt: "Er hat eine Entscheidung getroffen, die sich auf das geltende Recht und dessen offizielle Auslegung stützt. Der Spieler hat absichtlich eingegriffen, um den Ball zu spielen, und der Gegner hat das Spiel nicht behindert."
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(SID)
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