Nations League: Xhaka und Elvedi fliegen bei Schweiz-Pleite in Dänemark vom Platz - Spanien in Serbien ohne EM-Schwung

Spaniens Fußballer haben den Schwung ihres EM-Triumphs nicht in die Mission Titelverteidigung in der Nations League mitgenommen. Das Team von Erfolgstrainer Luis de la Fuente wachte beim Auftaktspiel in Serbien zu spät auf und musste sich am Ende mit einem 0:0 begnügen. An die Spitze der Gruppe setzte sich zunächst Dänemark durch ein 2:0 (0:0) gegen die Schweiz.

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Quelle: SID

Im Stadion des serbischen Serienmeisters Roter Stern Belgrad hatte Spanien das Spiel mit deutlich mehr Ballbesitz über weite Strecken unter Kontrolle, ließ offensiv aber lange Durchschlagskraft vermissen.
Erst ab Mitte der zweiten Hälfte bauten die Iberer richtig Druck auf, doch Leverkusens Alejandro Grimaldo (71.) per Freistoß und Shootingstar Lamine Yamal (75.) vergaben die besten Gelegenheiten.
Im Kopenhagener Parken begann das Schweizer Team um Kapitän Granit Xhaka von Double-Gewinner Bayer Leverkusen mit sechs Bundesligaprofis in der Startelf.
Nach einer ersten Hälfte mit nur einem Höhepunkt durch eine dänische Doppelchance sah der Schweizer Verteidiger Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach zu Beginn der zweiten Halbzeit (52.) wegen einer Notbremse die Rote Karte.

Xhaka fliegt - Höjbjerg sorgt für Schweizer K.o.

In Überzahl baute Dänemark deutlich mehr Druck auf und belohnte sich schließlich durch Debütant Patrick Dorgu (82.), er traf nur eine Minute nach seiner Einwechslung.
In der Schlussphase verloren die Gäste dann die Nerven: Nach einer Rudelbildung unmittelbar nach Wiederanpfiff sahen gleich vier Schweizer Gelb, ehe Xhaka (87.) nach einem Foul mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde.
Pierre-Emil-Höjbjerg (90.+2) erhöhte in der Nachspielzeit.

Polen feiert Last-Minute-Sieg

In der Gruppe A1 feierte Polen um Torjäger Robert Lewandowski einen 3:2 (2:0)-Sieg in Schottland. Der langjährige Bundesligastürmer erzielte im Hampden Park in Glasgow selbst per Foulelfmeter (44.) das zweite Tor der Gäste - sein 84. in der Nationalmannschaft.
Zuvor hatte bereits Sebastian Szymanski nach Zuspiel von Lewandowski aus 25 Metern getroffen (8.). Der vermeintliche Ausgleich durch Scott McTominay wurde nach Videobeweis wegen Handspiels aberkannt (23.).
Billy Gilmour verkürzte kurz nach der Pause (46.), McTominay gelang noch das 2:2 (76.). Doch in der Nachspielzeit verwandelte Nicola Zalewski anstelle des ausgewechselten Lewandowski den zweiten polnischen Foulelfmeter (90.+7).
(SID)
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Quelle: Perform


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