Pressestimmen zu Deutschland gegen Italien in der Nations League: "Squadra Azzurra weggefegt - dann auferstanden"

Nach dem 3:3 zwischen Deutschland und Italien im Viertelfinal-Rückspiel der Nations League prügelt die italienische Presse auf das schlafmützige Abwehrverhalten der Squadra Azzurra beim 0:2 ein. In der zweiten Halbzeit betreibt Italien laut der "Gazzetta dello Sport" dann immerhin eine "Ehrenrettung". Bei Deutschland sieht "Sport1" "erst Rausch, dann Schlendrian". Die Pressestimmen zum Spektakel.

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Quelle: Perform

Deutschland steht im Halbfinale der Nations League und darf das Final-Four-Turnier im Sommer ausrichten.
Im ersten Durchgang sah alles noch nach einer Demontage aus: Die DFB-Elf führte auch dank einem Schlitzohr-Tor nach Vorlage von Joshua Kimmich nach 45 Minuten hoch verdient mit 3:0.
Doch dann drehte Italien auf und glich durch Tore von Moise Kean (49. und 69.) und Giacomo Raspadori (90.+5, Handelfmeter) noch aus.
Die Pressestimmen zum Spektakel-Spiel in Dortmund.

Deutschland

Bild-Zeitung: "Gott, war das verrückt. Jetzt haben wir unsere Mini-Heim-EM. Was für ein Tor! Was für unterschiedliche Halbzeiten!"
Sky: "Erst Furore, dann Zittern! DFB-Team macht Final Four in Deutschland perfekt."
Süddeutsche Zeitung: "3:3 nach 3:0 - DFB-Team zittert sich ins Halbfinale. Nach einer herausragenden ersten Hälfte inklusive 3:0-Führung musste Deutschland im Viertelfinal-Rückspiel der Nations League doch noch zittern."
Sport1: "Halbfinale! Erst Rausch, dann Schlendrian. Die deutsche Nationalmannschaft zieht nach einer vogelwilden Partie ins Nations-League-Halbfinale ein. Die DFB-Elf beginnt gegen Italien furios, macht es aber nochmal unnötig spannend."
Der Spiegel: "Deutschland erreicht Halbfinale - Italien blamiert sich bei Gegentor. Eckball Deutschland, kein Italiener schaut hin – Tor: Die DFB-Elf hat einen selten gesehenen Treffer erzielt und seinen Gegner demontiert. Zumindest in der ersten Hälfte. Dann gab es eine italienische Aufholjagd."
Spox: "45 Minuten Gala, 45 Minuten Zittern. DFB-Team und Italien liefern sich irren Schlagabtausch. Erst Ultra-Dominanz, dann Mega-Zittern - dennoch steht das DFB-Team nach einem verrückten Klassiker erstmals im Final Four der Nations League."
Ran: "Wahnsinn! DFB-Team nach absurdem Remis im Final Four. Deutschland mit zwei Gesichtern."
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Nagelsmann über Tor nach Blitzecke: "Kann man nicht einstudieren"

Quelle: Perform

Italien

Gazzetta dello Sport: "Italien wacht spät auf. Keine Überraschung. In der ersten Halbzeit wurden wir von den Deutschen weggefegt. Wir sind wieder aufgestanden und haben unsere Ehre gerettet, indem wir Fußball gespielt haben, aber es bleibt das Gefühl, dass die Großen des alten Kontinents vorerst eine Stufe über uns bleiben. In der ersten Halbzeit wurden wir von den Deutschen weggefegt. Wir sind wieder aufgestanden und haben unsere Ehre gerettet, aber das Gefühl bleibt, dass die großen Teams des Alten Kontinents (im November hat Frankreich uns auch im San Siro geschlagen) vorerst noch eine Stufe über uns stehen.
Corriere della Serra: "Es gibt zwei Italien in der verrückten Nacht in Westfalen. Die entmutigende erste Halbzeit, in der wir von Deutschland überwältigt und gedemütigt wurden, und die kämpferische und mutige zweite Halbzeit. Das Ergebnis ist ein stolzes und wütendes Unentschieden, das nicht zum Erreichen des Finales der Nations League reicht und Spalletti zutiefst nachdenken lassen muss. Der Plan des Trainers scheitert kläglich."
Corriere dello Sport: "In der ersten Halbzeit sind die Azzurri einfach ein Albtraum, sie verschenken das Halbfinale mit größter Oberflächlichkeit. Nach drei Toren denken die Deutschen, das Match gewonnen zu haben. Die Italiener versuchen zumindest, die Ehre zu retten und schaffen ein eklatantes und zugleich nutzloses Remis. Spallettis Truppe muss noch erwachsen werden."
Tuttosport: "Kean-Raspadori-Tore für Spalletti nicht genug: Deutschland im Final Four. Nach einem Spiel mit zwei Gesichtern muss sich Italien nach dem abschließenden 3:3-Unentschieden gegen Deutschland aus dem Viertelfinale der Nations League verabschieden."
La Stampa: "Die Azzurri mit zwei Gesichtern: Sie gehen unter und spielen 3:3 unentschieden. Der zweite deutsche Treffer resultierte aus einem kollektiven Schlaf. Bei der vorangegangenen Aktion hatte Donnarumma seinen Mannschaftskameraden etwas zu sagen, die Deutschen nutzten die Unaufmerksamkeit der gesamten Azzurri-Defensive völlig ungeniert aus. Die Ehre ist gerettet, aber die Probleme bleiben bestehen. Das Comeback der Azzurri in Dortmund, bei dem sie nach einer alptraumhaften ersten Halbzeit von 3:0 auf 3:3 kamen, vermeidet die schlimmste Prüfung für Spallettis Nationalmannschaft und verschiebt jegliche Art von Reflexion auf Juni. In Norwegen hingegen wird es am 6. Juni bereits ein Entscheidungsspiel sein und kein einziger Fehltritt wird erlaubt sein, ganz zu schweigen von der Blamage des zweiten Gegentors, das Deutschland durch einen beispiellosen Fehler in der Abwehr zugestanden wurde.
La Repubblica: "Ein verrücktes Italien schafft das Remis nach einer schrecklichen Blamage. Spalletti wendet eine Pleite nach einer der schlimmsten Leistungen in der Geschichte der italienischen Nationalelf ab, die bereits von der Niederlage beim Hinspiel im San Siro erdrückt war. Zum Glück wacht Italien in der zweiten Halbzeit auf, die Metamorphose reicht jedoch nicht für den Sieg."
Eurosport.it: "Italien so nah am Erfolg: von 0:3 auf 3:3, aber Deutschland setzt sich durch. Spallettis Team beendete eine albtraumhafte erste Halbzeit mit einem Drei-Tore-Rückstand. In der zweiten Halbzeit wachten die Azzurri auf. Im Signal Iduna Park, im selben Stadion, in dem vor 19 Jahren eine der schönsten und glorreichsten Seiten der Azzurri-Geschichte geschrieben wurde, konnte Italien zumindest sein Gesicht wahren."
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Quelle: Perform


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