Felix Magath: Uli Hoeneß mitverantwortlich für zahlreiche Trainerwechsel beim FC Bayern München in den letzten Jahren

Nach Meinung des ehemaligen Chefcoachs des FC Bayern München, Felix Magath, ist Uli Hoeneß teilweise dafür verantwortlich, dass es beim Deutschen Rekordmeister in den vergangenen Jahren mehrere Trainerwechsel gab. "Er wollte sich in vielen Bereichen nicht auf andere verlassen, auch nicht auf den Trainer", sagte Magath im Interview der Münchner "Abendzeitung". Dies sei ein Problem geworden.

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Quelle: Perform

Ottmar Hitzfeld sei eine längere Zeit Trainer der Bayern gewesen, weil er mit Hoeneß gut klargekommen sei. "Anschließend waren ich und andere Trainer nicht so lange im Amt, weil sich Uli Hoeneß mit uns nicht so austauschen konnte, wie er das mit Ottmar Hitzfeld getan hat. Das hat meistens zu den Trainerwechseln geführt", sagte Magath.
Hitzfeld war von 1998 bis 2004 und anschließend noch einmal von 2007 bis 2008 Cheftrainer der Bayern – mit Abstand die längste Zeit, die dort seit 1991 jemand in dieser Position war. Magath bringt es immerhin auf zweieinhalb Jahre von Juli 2004 bis Januar 2007.
Besonders hart getroffen habe die Entlassung Carlo Ancelotti, so Magath. "Carlo Ancelotti ist vielleicht der erfolgreichste Trainer der Welt und hat ein weltweites Ansehen. Er hat sich nach seiner Entlassung beim FC Bayern über die Art und Weise, wie mit ihm umgegangen wurde, beschwert", sagte er.
Problematisch sei zudem, dass sich die Spieler beim Vorstand über den Trainer beschweren könnten. Das erschwere die Position des Trainers.

Magath: "Dann ist der Trainer durch"

"Trainer werden von den Vereinsverantwortlichen entweder gestützt oder sie werden fallen gelassen", so Magath.
"Der eine Spieler beschwert sich, der Trainer trainiert zu viel, der andere Spieler beschwert sich, der Trainer trainiert zu wenig. Und dann ist der Trainer durch", sagte er.

Freund: "Muss auch loslassen können"

Auch Ex-Nationalspieler sieht Hoeneß' Rolle bei den Münchnern zwiespältig. Bei "RTL" riet Freund sowohl Hoeneß als auch Karl-Heinz Rummenigge dazu, ihr "Ego" zurückzunehmen, um den Verein nicht zu schaden.
"Man muss auch loslassen können und kann doch trotzdem beratend zur Verfügung stehen", sagte der 54-Jährige.
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Quelle: Perform


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