Aleksandr Hleb kritisiert Start der Liga in Weißrussland

Der frühere Bundesligastar Aleksandr Hleb (38) hat den Beginn der Fußballsaison vor Zuschauern in seiner weißrussischen Heimat ungeachtet der Coronavirus-Pandemie kritisiert. "In Weißrussland ist es so, dass sich niemand darum kümmert. Es ist unglaublich", sagte der ehemalige Offensivspieler des VfB Stuttgart und des VfL Wolfsburg der englischen Zeitung "The Sun".

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"Vielleicht werden wir in ein oder zwei Wochen hier aufhören. Vielleicht wartet unser Präsident nur darauf, was mit dem Virus passiert", meinte Hleb.
In Weißrussland war die nationale Liga trotz der Coronakrise am Freitag plangemäß in die neue Saison gestartet, dabei waren auch Fans auf den Tribünen erlaubt. "Es gibt keine kritische Situation", hatte Verbandspräsident Wladimir Basanow gesagt. Staatspräsident Alexander Lukaschenko bezeichnete das Coronavirus als "Psychose".
Der frühere Nationalspieler Hleb kann diese Haltung nicht verstehen:
Er selbst bleibe zu Hause bei seiner Familie, berichtete Hleb, "aber wenn ich rausgehe, sind die Straßen und Restaurants immer noch voll".
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(SID)
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