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Was macht eigentlich der Ex-Bayern-Spieler Danijel Pranjic?
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Publiziert 28/04/2017 um 11:41 GMT+2 Uhr
Der kroatische Nationalspieler Danijel Pranjic gastierte drei Jahre beim FC Bayern München in der Bundesliga. Seinen Durchbruch vor dem Wechsel zum Rekordmeister schaffte der mittlerweile 35-Jährige beim FC Heerenveen, wo er ungeahnte Torjägerqualitäten entwickelte. Nach seiner Zeit in Deutschland verschlug es Pranjic in einige Länder. Doch was macht der Mittelfeldmotor eigentlich heute?
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Fotocredit: Eurosport
Danijel Pranjic ist von ruhiger Natur - Interviews bekam man vom Kroaten eher selten. Vor allem in Deutschland waren Statements eine Rarität, mit Sicherheit auch der fehlenden Sprachkenntnisse geschuldet.
Seine Reise begann im Jahr 2004: Bei Dynamo Zagreb startete Pranjic‘ Karriere. In Kroatien entwickelte sich der Mittelfeldspieler zu einer festen Größe und suchte eine neue Herausforderung.
Diese fand er in den Niederlanden. Beim SC Heerenveen blühte Pranjic auf und absolvierte starke Partien, in 164 Spielen erzielte der eigentlich defensiv eingestellte Linksfuß 39 Tore. Die konstant guten Leistungen bescherten ihm einen Einsatz im Nationaldress.
Highlight: WM 2014 in Brasilien
Am 16. Januar 2004 feierte der Mann aus Nasice sein Debüt für die kroatische Nationalmannschaft, 57 weitere Auftritte sollten folgen. Auch bei den ganz großen internationalen Turnieren stand Pranjic für sein Land auf dem Platz. Bei der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz bereitete er in der Gruppenphase beim 2:1 gegen Deutschland einen Treffer vor, im Viertelfinale war Endstation gegen die Türkei.
Anschließend scheiterte Kroatien an der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Für Pranjic sollte die Teilnahme an einer WM noch auf sich warten lassen.
Nach der EM 2012 (Vorrunden-Aus) stand für Pranjic das wohl größte Highlight seiner Karriere bevor: die WM 2014 in Brasilien. Nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase gegen den Gastgeber und Mexiko musste er frühzeitig seine Koffer packen.
Auf Vereinsebene erfüllte sich 2009 ein Traum: Der damalige Bayern-Coach Louis van Gaal holte Pranjic an die Isar. Der Neuzugang freute sich besonders auf seinen Landsmann Ivica Olic, wie er bei "index" verlauten ließ:
7,7 Millionen Euro legte der FC Bayern für die Dienste des 1,72-Meter-Mannes auf den Tisch. Neben dem unumstrittenen Mark van Bommel kämpfte Pranjic mit Anatoliy Tymoshchuk um einen Stammplatz.
20 Einsätze und ein Tor (in Bochum) verbuchte Pranjic in seiner ersten Bundesliga-Saison, beim Champions-League-Finale gegen Inter Mailand aber saß er nur auf der Bank. Mit 0:2 mussten sich die Bayern geschlagen geben.
Im Folgejahr kam Pranjic noch immer auf 40 Pflichtspiel-Einsätze für Bayern, auch regelmäßig über 90 Minuten. Bilanz: null Tore, sieben Vorlagen.
Danach fand seine Zeit in Deutschland jedoch ein abruptes Ende. 2011/12 spielte Pranjic keine Rolle mehr im Bayern-Kader und stand nur siebenmal auf dem Platz. Ein Abschied deutete sich an.
Oliven und Feta statt bayerische Weißwürste
Aus dem Süden Deutschlands zog es Pranjic in Richtung Lissabon. Bei Sporting fand er keinen Anschluss und wurde für sechs Monate an Celta Vigo ausgeliehen. Nach nur einem Jahr trennten sich die Wege mit Lissabon, neuer Arbeitgeber war Panathinaikos Athen. 108 Partien absolvierte Pranjic in drei Spielzeiten für die Griechen, seinen Torriecher fand er zumindest teilweise wieder (neun Treffer).
2016 war auch hier Schluss für Pranjic- Kurzzeitig ohne Verein verschlug es ihn in die Nähe seiner alten Heimat - nach Slowenien. Nur knapp 460 Kilometer von seiner Geburtsstadt entfernt, schnürt er jetzt, mit 35, die Fußballschuhe für den FC Koper.
In der laufenden Saison stand er 20 Mal auf dem Platz und feierte Mitte März sein Tor-Debüt in der slowenischen Prva Liga.
In seinem Trophäenschrank sammelten sich fünf Titel an, unter anderem die deutsche Meisterschaft und der DFB-Pokal 2010.
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