WM 2018 in Russland: Ukraine-Präsident Petro Poroschenko regt Boykott an

Ukraines Staatspräsident Petro Poroschenko (52) hat einen Boykott der Weltmeisterschaft in Russland (von 14. Juni bis 15. Juli im Liveticker auf Eurosport.de) ins Gespräch gebracht. "Ich wünschte mir, dass die Welt ein gemeinsames Signal setzt und auch außerhalb politischer Debatten zeigt, dass wir diese Politik nicht akzeptieren", sagte Poroschenko der im "Bild"-Interview.

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Weiter meinte er: "Die Fußballfans müssen selbst entscheiden, ob sie nach Russland fahren wollen angesichts der russischen Aggressionen in der Ukraine und Syrien."
Vor allem der russische Präsident Wladimir Putin, so Poroschenko, sorge immer wieder für eine Eskalation der Lage.
Seit dem Friedensabkommen von Minsk im Jahr 2015 seien 824 Menschen bei den Gefechten im Osten der Ukraine getötet worden, sagte der ukrainische Staatschef.

Sicherheitslage nicht gegeben

In der Region bekämpfen sich seit fast vier Jahren ukrainische Regierungstruppen und prorussische Kämpfer. Dabei wurden bereits mehr als 10.000 Menschen getötet.
Die ukrainische Regierung, die EU und die USA werfen Russland vor, die Rebellen militärisch zu unterstützen, um die Ukraine zu destabilisieren. Moskau weist die Vorwürfe zurück.
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