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Senegal holt WM-Ticket bei "Lasershow", Ghana nach Remis in Nigeria in Katar dabei
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Publiziert 29/03/2022 um 22:19 GMT+2 Uhr
Senegal in einem bizarren Elfmeter-Thriller und Ghana haben die ersten afrikanischen Tickets zur WM in Katar gelöst. Der Senegal setzte sich in den Playoffs im Elfmeterschießen gegen Ägypten mit 2:0 durch, nach 120 Minuten hatte es 1:0 gestanden. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Verhältnisse irregulär und bizarr, durch hunderte Laserpointer glich der ägyptische Strafraum einer Disco.
Ägyptens Superstar Mohamed Salah wird von Laserpointern geblendet
Fotocredit: Eurosport
Die Folge der Blendlichter: Kein Spieler der Ägypter, darunter Ausnahmestürmer Mohamed Salah, verwandelte seinen Elfmeter.
Senegals Superstar Sadio Mané traf dagegen vom Punkt entscheidend für den Afrikameister.
Boulaye Dia vom FC Villarreal hatte in Dakar mit seinem Treffer in der 4. Minute für den Senegal früh das Hinspielergebnis (0:1) egalisiert und damit eine Verlängerung sowie das Elfmeterschießen erzwungen.
Ghana genügte dank der Auswärtstoreregel nach dem 0:0 im Hinspiel ein hart erkämpftes 1:1 (1:1) in Nigeria.
In Abuja traf Thomas Partey (11.) mit einem Fernschuss, Nigerias Torhüter Francis Uzoho ließ den harmlos getretenen Ball passieren. William Troost-Ekong (22., Foulelfmeter) glich aus, doch am Ende bejubelte Ghana seine vierte WM-Teilnahme.
Anschließend kam es im Stadion zu Ausschreitungen.
Kamerun entscheidet Krimi in Nachspielzeit der Verlängerung
Im dramatischen Duell zwischen Algerien und Kamerun ging es nach dem Treffer des kamerunischen Bayern-Stürmers Eric-Maxim Choupo-Moting (22.) in die Verlängerung.
Dort glich in einer wilden Schlussphase erst der eingewechselte Ahmed Touba für Algerien aus (118.), ehe Karl Toko Ekambi (120.+4) mit einer Direktabnahme in letzten Sekunde dafür sorgte, dass Kamerun durch das 2:1 (1:0, 1:0) zum achten Mal zur WM fährt.
Marokko und Tunesien bei WM dabei
Nach dem 1:1 im Hinspiel ließ Marokko um den Ex-Dortmunder Achraf Hakimi durch ein 4:1 (2:0) gegen die Demokratische Republik Kongo keine Zweifel an der Qualifikation aufkommen.
Eddine Ounahi mit einem Doppelpack (21./54.), Tarik Tissoudali (45.+7) und Hakimi (69.) erzielten die Treffer für Marokko, das zum sechsten Mal an einer WM-Endrunde teilnehmen wird. Ben Malango Ngita (77.) gelang der Ehrentreffer.
Den Tunesiern genügte gegen Mali nach dem 1:0-Hinspielsieg ein 0:0, um in Katar dabei zu sein. Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri vom 1. FC Köln wurde nach 67 Minuten eingewechselt.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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