Gianluigi Buffon und Gabriele Gravina treten nach Playoff-Aus zurück - Italien reagiert auf verpasste Fußball-WM 2026

Neben Verbandspräsident Gabriele Gravina hat auch Sportchef Gianluigi Buffon zwei Tage nach dem Scheitern der italienischen Fußball-Nationalmannschaft in den WM-Playoffs seinen Rücktritt erklärt. Dies teilte der Weltmeister-Torhüter von 2006 in einem emotionalen Post auf Instagram mit. Zuvor hatte der italienische Verband FIGC den auch von der Politik geforderten Rücktritt von Gravina verkündet.

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Quelle: Perform

Der Rücktritt wurde nach einer Sondersitzung seines Präsidiums verkündet. Am 22. Juni soll es auf einer außerordentlichen Verbandsversammlung Neuwahlen geben.
Am Dienstag hatte Italien auch die dritte WM-Endrunde in Folge verpasst, der viermalige Weltmeister unterlag Bosnien-Herzegowina im Elfmeterschießen. Wie Buffon mitteilte, habe er seinen Rücktritt intern schon eine Minute nach dem Ende des Spiels angeboten.
"Man hat mich gebeten, noch etwas abzuwarten, damit alle die nötigen Überlegungen anstellen können", schrieb der 48-Jährige: "Nun, da Präsident Gravina zurückgetreten ist, fühle ich mich frei, das zu tun, was ich für verantwortungsvoll halte."
Trotz der Überzeugung und des großen Teamgeistes sei es nicht gelungen, das Hauptziel Weltmeisterschaft zu erreichen, fuhr Buffon fort. Er hatte seit September 2024 neben seiner Rolle als Delegationsleiter auch als Sportdirektor gearbeitet.

Gravina schnell zum Politikum geworden

Die Personalie Gravina war in Italien unterdessen schnell zum Politikum geworden. Zunächst hatte die zweitstärkste Regierungspartei Lega den Rücktritt des 72-Jährigen gefordert, dann sprach sich Sportminister Andrea Abodi für eine Demission des seit 2018 amtierenden Verbandschefs aus. Teile des Parlaments schlossen sich dieser Forderung an.
"Es ist offenkundig, dass der italienische Fußball neu aufgebaut werden muss. Dieser Prozess muss mit einer Erneuerung der Verbandsspitze beginnen", hatte Abodi gesagt.
(SID)
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Quelle: Perform


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