Lamine Yamal nach Behandlung am Schambein aus Spaniens Kader gestrichen - Streit mit FC Barcelona wegen Gesundheit

Lamine Yamal steht der spanischen Fußball-Nationalmannschaft für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele wegen gesundheitlicher Probleme nicht zur Verfügung. Wie der offensichtlich überraschte und verstimmte Verband RFEF mitteilte, muss der zunächst nominierte Jungstar des FC Barcelona auf ärztlichen Rat wegen einer Behandlung am Schambein sieben bis zehn Tage pausieren.

Lamie Yamal wurde aus Spaniens Kader gestrichen

Fotocredit: Getty Images

Die RFEF drückte ihre "Überraschung" und ihr "Unbehagen" darüber aus, dass sie zu spät über eine am Montag bei Yamal durchgeführte invasive Radiofrequenz-Behandlung informiert wurde.
Der FC Barcelona habe Spanien darüber im Vorfeld nicht informiert. "Dieses Verfahren wurde ohne vorherige Mitteilung an das medizinische Personal der Nationalmannschaft durchgeführt."
"Angesichts dieser Situation und unter Berücksichtigung der Gesundheit, Sicherheit und des Wohlbefindens des Spielers hat der spanische Fußballverband beschlossen, den Sportler von der aktuellen Nominierung zu befreien", erklärte die RFEF.
Die Spanier bereiten sich seit Montag auf die beiden Spiele in Georgien (Samstag) und gegen die Türkei (18. November) vor. Jorge de Frutos von Rayo Vallecano wurde nachnominiert.

Zoff zwischen Barça und RFEF bereits im Oktober

Schon bei den letzten Länderspielen gab es Zoff zwischen Barça und dem spanischen Verband. Trainer Hansi Flick kritisierte damals den Umgang mit dem angeschlagenen Yamal, der trotz der gesundheitlichen Probleme zweimal von Beginn spielte.
"Das ist keine Fürsorge für die Spieler", schimpfte der 60-Jährige im Anschluss. Yamal fiel nach den WM-Qualifikationsspielen im Oktober aus.
Auch beim 4:2-Sieg der Katalanen am Wochenende bei Celta Vigo, bei dem der Youngster ein Tor erzielte, richtete sich Flick nochmals Richtung Verband. Der Deutsche erwarte, "dass sie sich um ihn kümmern".
(SID)
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Quelle: Perform


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