Eurosport
Rudi Völler stärkt Bundestrainer Julian Nagelsmann nach den WM-Quali-Spielen den Rücken: "Muss sich mal auskotzen"
Von
Update 11/09/2025 um 18:22 GMT+2 Uhr
DFB-Sportdirektor Rudi Völler will den impulsiven Bundestrainer Julian Nagelsmann gar nicht ändern. "Wir lieben Julian genauso, wie er ist. Obwohl er noch jung ist, hat er eine Riesen-Trainervita, er kann auch mit Niederlagen umgehen", sagte der Weltmeister von 1990 im Podcast "Spielmacher" von "360Media". "Man muss ihm auch die Freiheit lassen, mal zu explodieren", sagte Völler.
SotipptderBoss: Bayern-Serie gegen den HSV hält
Quelle: Eurosport
"Da muss er sich mal fünf Minuten auskotzen", erklärte er. Anschließend, sagte Völler, bringe er dann auch selbst seine Meinung ein. So auch nach den jüngsten Spielen in der WM-Qualifikation, dem Debakel in der Slowakei (0:2) und dem folgenden Arbeitssieg gegen Nordirland (3:1) in Köln.
"Das war kein unglaublicher Fußball-Leckerbissen, aber wir haben das in der zweiten Halbzeit ordentlich gemacht und verdient gewonnen", betonte Völler.
Dementsprechend werde am Ziel nicht gerüttelt, auch wenn Nagelsmann mit seiner Weltmeister-Ansage "vielleicht ein bisschen hoch gegriffen" habe. Wenn er allerdings die Spanier sehe, "die ihre Gegner zerlegen und zerstückeln, ist das gerade weit weg".
Zunächst müsse die deutsche Mannschaft sich für das Turnier 2026 qualifizieren. "Wir wollen immer noch Erster werden und zur WM fahren. Wir können es aus eigener Kraft schaffen", sagte Völler.
Das könnte Dich auch interessieren: Regelverstöße in der Abramowitsch-Ära: Chelsea in 74 Fällen angeklagt
(SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/09/11/image-78d58666-94a1-4391-90f2-79f52722b21f-85-2560-1440.jpeg)
Bayern-Jäger im direkten Duell: Leverkusen gegen Frankfurt
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung