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WM-Quali: Patrik Schick bewahrt Tschechien vor Blamage -Julian Ryerson und Erling Haaland treffen für Norwegen
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Publiziert 22/03/2025 um 23:13 GMT+1 Uhr
Dank eines Doppelpacks von Bayer Leverkusens Stürmer Patrik Schick ist die tschechische Nationalmannschaft zum Auftakt der WM-Qualifikation einer Blamage entgangen. Im Heimspiel gegen die Faröer dominierte der große Favorit über weite Strecken, brauchte aber den späten Siegtreffer von Schick zum 2:1 (1:0). In der Qualifikationsgruppe L ist Tschechien punktgleich mit Tabellenführer Montenegro.
Rettete spät: Patrik Schick (li.)
Fotocredit: SID
Vor 9300 Zuschauer in der Malsovicka Arena taten sich die Gastgeber mit ihren eigenen Chancen und den tapfer kämpfenden Färingern schwer. Der Kopfballtreffer von Schick (25.) wirkte für die überlegenen, aber zu fahrig abschließenden Tschechen nicht befreiend.
Stattdessen lag kurz vor Schluss die Sensation in der Luft - Gunnar Vatnhamar köpfte die Faröer nach einer Ecke unter großem Jubel zum Ausgleich (83.). Doch nur kurz darauf antwortete Schick mit einem platzierten Kopfball (85.) zum erwarteten Sieg für Tschechien.
Die einzige Teilnahme an einer WM-Endrunde hatte es für Tschechien vor 19 Jahren bei der WM 2006 in Deutschland gegeben.
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Neben Schick traf am Samstag mit Julian Ryerson von Borussia Dortmund ein weiterer Bundesligaspieler. Ryerson brachte Norwegen gegen die Republik Moldau in Führung (5.). Danach trafen Haaland (23.), Thelo Aasgaard (38.) und der frühere Leipziger Alexander Sörloth (43.) noch vor der Pause.
Norwegen wartet seit 27 Jahren auf WM-Teilnahme
In der zweiten Hälfte spielte Norwegen nicht mehr allzu zwingend und ließ den Ball kontrolliert durch die eigenen Reihen laufen. Aron Dönnum (69.) erzielte nach einer Vorlage des aufgerückten Ryerson den Endstand.
In Gruppe I der WM-Qualifikation in Europa ist Favorit Norwegen somit Tabellenführer. Die Vikinger hatten bislang 1938, 1994 und 1998 an einer WM-Endrunde teilgenommen.
Die Sieger der insgesamt zwölf europäischen Qualifikationsgruppen qualifizieren sich direkt für die WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko, die Gruppenzweiten müssen in die Playoffs. Insgesamt entsendet Europa 16 Teilnehmer zur Endrunde im kommenden Sommer.
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(SID)
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