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WM-Vergabe 2034 nach Saudi-Arabien: Proteste mit gefüllten Sandsäcken in Fußball-Optik vor DFB-Zentrale in Frankfurt
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Publiziert 10/12/2024 um 13:56 GMT+1 Uhr
Kritiker der bevorstehenden WM-Vergabe nach Saudi-Arabien haben am Dienstag vor dem Campus des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main protestiert. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und das Fanbündnis Fairness United machten ihrem Unmut am Eingang der DFB-Zentrale per Transparent ("NO TO SAUDI ARABIA 2034") und mit gefüllten Sandsäcken in Fußball-Optik Luft.
Protestaktion gegen WM-Vergabe vor DFB-Campus
Fotocredit: SID
"Der DFB stimmt für die WM in Saudi-Arabien, weil er ansonsten seine Isolation im Weltfußball fürchtet. Die Isolation in der geld- und machtgeilen Infantino-FIFA wäre jedoch eine Ehre für den deutschen Fußball", sagte Michael Scheffler, Vorsitzender des AWO Bezirksverbandes Westliches Westfalen, in Richtung des DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf.
Der Weltverband FIFA unter Präsident Gianni Infantino will die Endrunde 2034 bei einem Kongress am Mittwoch an Saudi-Arabien vergeben. Der DFB hatte zuletzt seine Zustimmung bekannt gegeben, obwohl der schwerreiche Wüstenstaat von Menschenrechtsorganisationen heftig kritisiert wird.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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