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WM 2026: FIFA tüftelt an neuem Turniermodus - Arsené Wenger stellt baldige Entscheidung in Aussicht
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Publiziert 05/12/2022 um 23:30 GMT+1 Uhr
Arsène Wenger hat sich jüngst zu den Plänen der FIFA hinsichtlich der WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA geäußert. Demnach habe der Weltverband noch keine Entscheidung über das endgültige Format des Turniers getroffen. Angesichts der Aufstockung von 32 auf 48 teilnahmeberechtigte Mannschaften steht die FIFA vor einem kniffligen Problem. Wenger sprach von drei möglichen Optionen.
Die FIFA tüftelt an einem neuen WM-Format
Fotocredit: Getty Images
Wegen der deutlich erhöhten Teilnehmerzahl muss das bestehende WM-Format, welches acht Gruppen á vier Teams umfasst, überarbeitet werden.
Dabei denkt die FIFA laut Wenger, der beim Weltverband seit 2019 als Direktor für globale Fußballförderung tätig ist, zum einen an ein ähnliches Format wie bei der Europameisterschaft.
So könnten die 48 Mannschaften in 16 Gruppen á drei Teams unterteilt werden.
Dieser Vorschlag birgt jedoch das Risiko möglicher Ergebnis-Absprachen zwischen zwei Mannschaften.
WM 2026: Weitere Format-Optionen wohl wahrscheinlicher
Um derartige Spekulationen und Verschwörungstheorien zu umgehen, kann sich die FIFA auch ein System von zwölf Gruppen á vier Mannschaften vorstellen.
Dann würden die acht besten Gruppendritten ebenso in die nächste Runde einziehen und dadurch ein Sechzehntelfinale bei der WM bewirken.
Bei der dritten Option würden die 48 Mannschaften in zwei Hälften mit sechs Gruppen á vier Mannschaften unterteilt. Die Sieger der beiden Hälften würden dann schließlich den WM-Titel untereinander ausspielen.
Dieser Turniermodus würde an die NFL erinnern, in der ebenso in zwei Turnierhälften jeweils ein Sieger ermittelt wird, der im Finale (Super Bowl, d. Red.) schließlich nach dem Titel greift. Darüber hinaus würden die Finalisten damit acht Spiele anstelle der bisher gewohnten sieben bestreiten.
"Ich werde das nicht entscheiden können", erklärte Wenger nach seinen Ausführungen und stellte eine baldige Entscheidung in Aussicht: "Das wird der FIFA-Rat entscheiden. Und ich denke, das wird im nächsten Jahr geschehen."
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