WM 2022: Cristiano Ronaldo lässt seine Zukunft bei Portugal offen - Neuer Trainer als entscheidender Faktor

Macht er weiter? Cristiano Ronaldo steht vor der Entscheidung über seine Zukunft im portugiesischen Nationalteam. Zunächst ließ der Superstar seinen Entschluss offen. Doch die Anzeichen verdichten sich, dass Ronaldo mit 37 Jahren noch mal angreifen will. Ein neuer Nationaltrainer Portugals könnte zum entscheidenden Einflussfaktor für den Weltfußballer werden.

Cristiano Ronaldo

Fotocredit: Getty Images

Während sein ewiger Rivale am Sonntag nach der ultimativen Karriere-Krönung greift, wird Cristiano Ronaldo die quälende Sehnsucht nach dem WM-Titel wohl niemals stillen können. Sein "größter Traum" sei "geplatzt", schrieb der Superstar nach dem Viertelfinal-Aus in Katar. Und jetzt? Ist Ronaldo erstmal vereinslos - und bei Lionel Messis Titeljagd zum Zuschauen verdammt.
Seine Zukunft im Nationalteam ließ der portugiesische Weltrekordtorjäger zunächst offen. Doch die Anzeichen verdichten sich, dass Ronaldo mit 37 Jahren nochmal angreifen will - und mit einem neuen Trainer an der Seitenlinie mindestens die EM 2024 im Blick hat.
Denn einem Bericht der lokalen Tageszeitung Correio da Manha zufolge soll sich Ronaldo für weitere Auftritte im Nationaldress entschieden haben - unabhängig davon, wer neuer Teamchef wird. Fernando Santos, der Ronaldo in den K.o.-Spielen auf die Bank gesetzt hatte und Portugal seit 2014 coacht, steht nach Informationen von A Bola vor dem Aus - und einige sehr prominente Namen werden bereits als Nachfolger gehandelt.
Zum Beispiel Jose Mourinho. Der 59-Jährige ist noch bei der AS Rom tätig, trainierte Ronaldo bereits von 2010 bis 2013 bei Real Madrid. "The Special One" könnte nun zum entscheidenden Faktor für die Zukunft von CR7 bei der Selecao werden.

Ronaldo steht am Scheideweg

Fakt ist: Ronaldo steht am Scheideweg, die vergangenen Wochen haben seinem Ansehen enorm geschadet. Erst die unrühmliche Trennung von Manchester United, dann die Gerüchte über Zoff im Nationalteam und schließlich seine Reservistenrolle im Achtelfinale gegen die Schweiz (6:1) und beim Aus gegen Marokko (0:1). Die Zeit sei nun "der beste Berater", schrieb Ronaldo.
Doch davon bleibt dem Rekordspieler Portugals nicht mehr viel. Im Februar wird Ronaldo 38, in Katar war er seinem Team mit nur einem Treffer kaum noch eine Hilfe. Dennoch ist die Nachfrage nach dem fünfmaligen Weltfußballer auch im Spätherbst seiner Karriere noch groß.
Dem Routinier liegt Medienberichten zufolge ein unmoralisches Angebot aus Saudi-Arabien vor, während der WM hatte er einen Wechsel für 200 Millionen Euro Jahresgehalt zu Al-Nassr FC aber dementiert.

Selbst die WM 2026 nicht unmöglich

"Wir würden diesen Spieler gerne in unserer Liga haben", sagte der Präsident des saudi-arabischen Verbandes in einem Interview mit der "Marca". Ronaldo sei Teil eines Plans zu "überraschen", indem "Top-Spieler aus der ganzen Welt" verpflichtet werden, so Jassir al-Missihal: "Als Verband wären wir mehr als zufrieden."
Ob es soweit kommt, ist noch offen. 196 Länderspiele hat CR7 bereits auf dem Buckel, eins fehlt ihm noch für den alleinigen Rekord im internationalen Männerfußball. Bei der WM 2026 wäre Ronaldo bereits 41.
Dass er so lange weitermacht, scheint unwahrscheinlich - aber nicht unmöglich.
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(SID)
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Quelle: MagentaTV

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