WM 2022 - Dietmar Hamann kritisiert Festhalten an Bundestrainer Hansi Flick - Nähe zum FC Bayern ein Problem

Der ehemalige Nationalspieler Dietmar Hamann hält die weitere Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Bundestrainer Hansi Flick für einen Fehler. "Ich hätte mir tatsächlich einen kompletten Neustart gewünscht", sagte der TV-Experte im Interview mit "Ran". Flick wird die deutsche Nationalmannschaft trotz des WM-Desasters in Katar zur Heim-EM 2024 führen.

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Quelle: SID

Für Hamann ist das Festhalten an Flick aufgrund dessen Vergangenheit als Trainer des deutschen Rekordmeisters Bayern München keine gute Idee.
Es komme "ja jetzt im Nachhinein unter anderem heraus, dass es bei der WM in Katar offenbar Differenzen zwischen dem Bayern-Block und dem Rest gegeben haben soll - und genau all diese Spieler werden ja auch in den nächsten Monaten und Jahren noch dieselben sein", sagte der 49-Jährige.
Er wisse daher nicht, "warum sich das Klima innerhalb der Mannschaft in den nächsten Wochen und Monaten bis zur Heim-EM 2024 nachhaltig verbessern sollte".
Hamann meinte jedoch auch: "Wenn du jetzt zu dieser Entscheidung kommst, mit Hansi Flick als Bundestrainer in die Zukunft zu gehen, dann musst du das auch durchziehen."

Hamann für Bundestrainer aus dem Ausland

Es seien schließlich "nur noch 18 Monate bis zur Heim-EM 2024 in Deutschland. Schon aus diesem Grund glaube ich nicht, dass Flick in ein paar Monaten wieder zur Diskussion stehen wird - außer, die Ergebnisse sind wirklich miserabel."
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Seinen Vorschlag, über einen ausländischen Trainer nachzudenken, erklärte Hamann wie folgt: "Ich hatte da keine konkreten Namen im Kopf, bin mir aber sicher, dass es einige Kandidaten gibt, die den Job unheimlich gerne machen und vor allem Veränderung reinbringen würden."

Hamann: "Dinge müssen knallhart angesprochen werden"

Man müsse sich besonders im technischen Bereich im Vergleich mit anderen Teams verbessern, so der Ex-Nationalspieler: "Solche Dinge müssen einfach auch mal knallhart angesprochen werden – am besten aus einem ganz anderen Blickwinkel oder einer anderen Denkweise heraus."
Was die Suche nach einem neuen Sportdirektor angeht, meinte Hamann zudem: "Ob das am Ende jetzt der Fredi Bobic oder ein anderer wird – es ist eine unheimlich schwierige Aufgabe und man wird sehen müssen, was man in diesem Konstrukt DFB überhaupt bewegen kann." Er habe jedoch das Gefühl, "dass im Verband trotzdem einfach weiter verwaltet wird".
(mit SID)
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Quelle: Perform

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