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WM 2022 in Katar: Diese fünf DFB-Stars um Jamal Musiala profitieren von der Verlegng der Endrunde in den Winter
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Publiziert 14/11/2022 um 13:17 GMT+1 Uhr
Der Winter-Termin der Weltmeisterschaft in Katar wurde aus den unterschiedlichsten Gründen heftig kritisiert. Doch fünf deutsche Nationalspieler profitieren von der Verlegung des umstrittenen Turniers in Katar. Neben Niclas Füllkrug und Mario Götze, geht sich der späte Zeitpunkt ebenfalls für Armel Bella-Kotchap, Jamal Musiala und Yousouffa Mokouko aus. Die DFB-Spieler im Überblick.
Niclas Füllkrug
Fotocredit: Getty Images
Für Armel Bella Kotchap, Niclas Füllkrug, Youssoufa Moukoko und Jamal Musiala sind die Weltmeisterschaften in Katar das erste große Turnier im Trikot der National-Elf.
Für Füllkrug und Moukoko wäre ein Einsatz bei der WM sogar das erste Länderspiel.
Mario Götze dagegen war bereits als Held 2014 in Brasilien dabei und schoss die deutsche Nationalmannschaft zum Titel. Trotzdem fühlt sich die Nominierung des Frankfurter wie ein erneutes Debüt an.
Die fünf großen Gewinner der WM-verlegung in den Winter im Überblick.
ARMEL BELLA KOTCHAP (20, FC Southampton, ein Länderspiel, kein Tor)
Der Innenverteidiger spielte zwar eine starke Saison beim VfL Bochum und hatte großen Anteil am Bundesliga-Klassenerhalt, doch so richtig in den Fokus von Hansi Flick rückte er erst nach seinem Wechsel zum FC Southampton. "Ich habe von meinem Verein einen sehr guten Plan aufgezeigt bekommen. Ich habe die Möglichkeit, jeden Tag an meinen Schwächen zu arbeiten", sagte Bella Kotchap.
Der Lohn für seine stetige Entwicklung war sein Länderspiel-Debüt am 26. September im Londoner Wembley-Stadion gegen England (3:3), als er in der Nachspielzeit eingewechselt wurde. "Er ist zweikampfstark, kopfballstark und physisch auf einem herausragenden Niveau", lobte der Bundestrainer und gab bei der WM-Nominierung dem Talent den Vorzug gegenüber Routinier Mats Hummels.
JAMAL MUSIALA (19, Bayern München, 17 Länderspiele, ein Tor)
Der "geschliffene Diamant", wie ihn Teamkollege Manuel Neuer bezeichnete, wäre natürlich auch im Sommer mit zur WM geflogen. Doch inzwischen ist Musiala aus der Startelf nicht wegzudenken. "Er ist ein Schlüsselspieler für die Weltmeisterschaft. Er macht den Unterschied", sagte Neuer.
Musiala verzückt die Mitspieler, seine Trainer und die Fans mit seiner Leichtigkeit. Er brilliert mit seinem grandiosen Ballgefühl und ist dabei auch zielstrebig. Neun Tore und sieben Vorlagen in 14 Ligaspielen sind außergewöhnlich. "Er hat extrem lebendige Füße, so Schlangenbeine", scherzte Bayern-Coach Julian Nagelsmann.
MARIO GÖTZE (30, Eintracht Frankfurt, 63 Länderspiele, 17 Tore)
Die Skepsis war groß. Setzt sich der WM-Held von 2014 nach zwei Jahren bei der PSV Eindhoven wirklich bei Eintracht Frankfurt durch? Die Antwort gab spätestens Flick mit der spektakulären Rückholaktion des Offensivspielers. "Mario ist ein genialer Fußballer, der Gedankenblitze hat, der alles intuitiv macht", sagte der Bundestrainer: "Er kann uns das eine oder andere an Überraschung geben."
Sein bisher letztes Länderspiel absolvierte Götze im November 2017. Doch der Kontakt zu Flick ist nie abgerissen. Er habe "das Gefühl, dass die Nominierung die Belohnung für die harte Arbeit ist, die ich geleistet habe", sagte Götze. Im Sommer hatten nur kühne Optimisten mit dieser Entwicklung gerechnet.
NICLAS FÜLLKRUG (29, Werder Bremen, kein Länderspiel)
Der Torjäger schoss Bremen mit seinen 19 Treffern in der vergangenen Spielzeit zurück in die Bundesliga. Doch an eine WM-Nominierung dachte Füllkrug, der noch kein internationales Spiel bestritten hat, danach selbst nicht. Doch mit seinen starken Leistungen wurde die Zahl der Fürsprecher immer größer, zehnmal hat "Lücke" auch in dieser Saison getroffen.
Die Bilder seiner ausgelassenen Kabinen-Party nach der Nominierung gingen viral. "Es war ein langer Weg", sagte Füllkrug: "Das ist das größte, was ein Fußballer miterleben kann." Bei Flick ist der klassische Neuner in erster Linie als Joker eingeplant. "Niclas hat das Momentum auf seiner Seite", sagte der Bundestrainer, er schenke der Mannschaft "das Vertrauen, dass immer noch was geht."
YOUSSOUFA MOUKOKO (17, Borussia Dortmund, kein Länderspiel)
Was für eine Entwicklung! Moukoko war in allen Jugendteams seiner Zeit stets voraus, jetzt winkt ihm in der Nationalmannschaft ein Rekord. Sollte Flick den BVB-Youngster einsetzen, löst er Karl-Heinz Schnellinger als jüngsten deutschen Spieler der WM-Geschichte ab. Moukoko wird am Tag der Eröffnung am 20. November 18 Jahre alt.
"Youssoufa gibt einer Mannschaft sehr viel, er ist schnell und quirlig im Abschluss", sagte Flick über einen der großen Hoffnungsträger für die Zukunft. Auch Moukoko wäre bei einer WM im vergangenen Sommer ganz sicher nur Zuschauer gewesen.
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(SID)
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Spieler im Fokus: Jamal Musiala - der Zauberer von der Isar
Quelle: Perform
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