Eurosport
WM 2022: Luis Suárez zeigt keine Reue für legendäres Handspiel gegen Ghana bei der Weltmeisterschaft 2010
Von
Publiziert 01/12/2022 um 18:35 GMT+1 Uhr
Luis Suárez hat in Ghanas Fußball-Geschichte einen besonderen Platz inne. In den Schlussminuten der Verlängerung des WM-Viertelfinals 2010 verhinderte der Ex-Barça-Star mit einem Handspiel das mögliche Siegtor der Afrikaner, Uruguay trug wenig später den Sieg im Elfmeterschießen davon. Zwölf Jahre später reagierte Suárez auf den damaligen Eklat und wies jegliche Schuld an Ghanas WM-Aus von sich.
Suárez ohne Reue für Handspiel bei WM 2010: "Entschuldige mich nicht"
Quelle: Perform
Bei der WM 2010 in Südafrika griff Ghana nach der allerersten Halbfinal-Teilnahme einer afrikanischen Mannschaft. Doch mit einer irregulären Klärungsaktion machte Luis Suárez diesen Traum zunichte.
In der Nachspielzeit der Verlängerung klärte der Stürmerstart Dominic Adiyiahs Kopfball mit der Hand auf der Torlinie.
Dafür flog Suárez zwar vom Platz, verschaffte seiner Mannschaft dadurch aber noch die Hoffnung auf das Elfmeterschießen.
Und tatsächlich: Asamoah Gyan setzte den Ball an den Querbalken und die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen - zugunsten von Uruguay.
Suárez: "Habe den Elfmeter nicht verschossen"
Zwölf Jahre später kommt es in Katar im letzten Spiel der Gruppe H zur Neuauflage des Dramas von 2010. Suárez, der in Ghana als "der Teufel höchstpersönlich" bezeichnet wird, verspürt im Vorfeld der Partie aber keine Reue.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/12/01/3500888.jpg)
Luis Suárez verhindert Ghanas Siegtor
Fotocredit: Getty Images
Auf einer Pressekonferenz auf seine besondere Geschichte mit Ghana angesprochen, reagierte der Stürmer trocken: "Ich werde mich nicht entschuldigen", so der 35-Jährige.
"Ich habe die Hand verwendet. Aber der Ghana-Spieler hat den Elfmeter verschossen - und nicht ich", wies er die Schuld für Ghanas Aus von sich.
"Haben Sie den Spieler gesehen, der den Elfmeter verschossen hat", fragte Suárez auf der Pressekonferenz. "Er sagte, er hätte in dieser Situation dasselbe getan."
Das könnte Dich auch interessieren: Flitzer gegen Frankreich: FIFA leitet Verfahren gegen Tunesien ein
Werbung
Werbung