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FIFA WM 2026: Deutschland bekommt es in der Gruppe E mit Debütant Curaçao, der Elfenbeinküste und Ecuador zu tun
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Update 06/12/2025 um 00:07 GMT+1 Uhr
Deutschland trifft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Gruppe E auf Curaçao, die Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) und Ecuador. Das ergab die Auslosung zur Endrunde in Kanada, Mexiko und den USA. Das Eröffnungsspiel findet am 11. Juni im Aztekenstadion zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika statt. Titelverteidiger Argentinien trifft in Gruppe J auf Algerien, Österreich und Jordanien.
WM-Auslosung: Deutschland klarer Favorit in Gruppe E
Quelle: Eurosport
Vorzeitige Bescherung für Julian Nagelsmann im weihnachtlich verschneiten Washington: Der Bundestrainer und die deutsche Nationalmannschaft haben bei der WM-Auslosung in der winterlichen US-Hauptstadt wie erhofft eine machbare Vorrundengruppe erwischt.
"Es ist gut, dass wir gefordert sind. Dass du nicht drei leichte Gegner hast, dich auch anstrengen und an deine Grenze gehen musst", sagte Nagelsmann bei MagentaTV. Curacao werde "spannend zu analysieren. Aber wir werden nicht den Fehler machen, sie zu unterschätzen."
Die Elfenbeinküste sei "eine Mannschaft, die man schlagen kann, aber die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte", ergänzte der Bundestrainer. Ecuador nannte er "nicht leicht zu spielen, sie haben drei, vier richtige Topstars und sind in der Quali Zweiter hinter Argentinien geworden".
Im Falle des Gruppensieges könnte schon im Achtelfinale Vizeweltmeister Frankreich warten. Wird Deutschland nur Zweiter, käme in der zweiten K.o.-Runde bereits Rekordweltmeister Brasilien als Gegner in Frage. "Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten gehen", meinte Nagelsmann dazu, "das gebührt der Respekt."
In Staffel E spielt die DFB-Elf beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada am 14., 20. und 25. Juni an drei von noch fünf möglichen Spielorten: Philadelphia, Houston, Kansas City, den Finalort East Rutherford oder Toronto. Wo genau, wird erst am Samstag festgelegt.
Infantino: "104 Super Bowls in einem Monat"
Nagelsmann, im dunklen Anzug mit Krawatte, verfolgte die Zeremonie mit hoher Promi-Dichte im Kennedy Center angespannt an der Seite von Sportdirektor Rudi Völler. Unter goldenen Kronleuchtern zelebrierte FIFA-Boss Gianni Infantino am Ufer des Potomac River mit seinem persönlichen "Stargast" Donald Trump eine pompöse Show.
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Die 12 Gruppen der FIFA WM 2026
Fotocredit: Getty Images
Es sollte die perfekte Ouvertüre sein für die erstmals mit 48 Mannschaften ausgespielte Endrunde (11. Juni bis 19. Juli). Infantino sprach gewohnt großspurig von der "größten Veranstaltung, die die Menschheit je gesehen hat, jemals sehen wird". Sie entspreche "104 Super Bowls in einem Monat". Trump versprach eine "Veranstaltung, wie sie die Welt noch nie gesehen hat".
DFB-Team gewarnt nach Pleiten 2018 und 2022
Die WM, meinte Nagelsmann, "schien bisher noch etwas weiter weg - nicht nur geografisch". Nun rücke sie "spürbar näher". Zumal der DFB jetzt seine Planungen vorantreiben kann. Die Delegation um Nagelsmann, Verbandspräsident Bernd Neuendorf, Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig bleibt vor Ort, um die Quartiersuche abzuschließen. Als Favorit galt bisher der Südosten der USA, Gruppe E passt dazu.
Abzuwarten bleibt die zweite FIFA-Show am Samstag, in der neben den Anstoßzeiten die Spielorte aller 104 Partien verkündet werden. Klar ist laut Nagelsmann: "Dieses Turnier bleibt auch logistisch eine Herausforderung – für uns und für unsere Fans, auf deren Unterstützung wir uns bei der WM sehr freuen."
Gegner hin oder her, Neuendorf warnte. "Ich bin jemand, der immer einen Riesenrespekt hat. Jeder, der sich qualifiziert, ist auch ein berechtigter Teilnehmer", sagte der DFB-Boss und fügte mahnend an: "Wir haben es bei den letzten beiden Weltmeisterschaften erlebt." 2018 war für den Titelverteidiger ebenso in der Vorrunde Endstation wie 2022.
Brady, Klum, Gretzky und Williams - Starauflauf bei Auslosung
Ein gewisses "Kribbeln im Körper" verspürte Nagelsmann bereits vor der Ziehung. Und das WM-Fieber stieg schnell an.
Ehemalige Sportstars wie Tom Brady, Wayne Gretzky oder Shaquille O'Neal sorgten ebenso für Glamour wie Moderatorin Heidi Klum (im glitzernden Goldpokalkleid!). Den musikalischen Rahmen bildeten Größen wie Robbie Williams und Nicole Scherzinger mit dem WM-Song "Desire" oder die Village People.
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NFL-Legende Tom Brady bei der WM-Auslosung
Fotocredit: Getty Images
Ein "Highlight", zumindest aus FIFA-Sicht, war die Verleihung des neu geschaffenen Friedenspreises an Trump, der der Ziehung wie die mexikanische Staatschefin Claudia Sheinbaum und Kanadas Premier Mark Carney beiwohnte. In der Stadt war von wachsender WM-Euphorie wenig zu spüren. Während Las Vegas 1994 eine riesige Party aufzog, ging es diesmal eher um den perfekten Schein für die bis zu einer Milliarde TV-Zuschauer.
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(SID)
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Nagelsmann: Direkte WM-Qualifikation auf mehreren Ebenen wichtig
Quelle: Perform
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