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WM: Julian Nagelsmann macht DFB-Held Deniz Undav Startelf-Hoffnung - die Reaktionen zum Sieg gegen die Elfenbeinküste
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Update 21/06/2026 um 01:39 GMT+2 Uhr
Deniz Undav ist als Joker im zweiten Gruppenspiel bei der WM in Toronto mit zwei Toren gegen die Elfenbeinküste zum Mann des Spiels avanciert. Im Anschluss war der Angreifer vom VfB Stuttgart selbstredend in aller Munde. Bundestrainer Julian Nagelsmann deutete gar an, dass Undav womöglich schon bald in der Startelf stehen könnte. Die Reaktionen zum 2:1-Erfolg des DFB-Teams.
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Quelle: Perform
Drei Tore und zwei Vorlagen in 56 Minuten - einen besseren Joker als Deniz Undav hat die Fußball-WM selten gesehen. Bleibt der Matchwinner nach seinem Doppelpack gegen die Elfenbeinküste (2:1) also in seiner Rolle als Einwechselspieler verhaftet?
"Das ist doch top für ihn gerade", sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde bei "MagentaTV", "viel mehr Entscheider als er kann man nicht sein."
Dennoch sei es "nicht ausgeschlossen", ergänzte Nagelsmann, dass Undav im Gruppenfinale am Donnerstag gegen Ecuador in East Rutherford in der Startelf stehe. Überhaupt war der Chef voll des Lobes für den Stürmer.
"Das erste Tor, das war super Timing von Deniz, den macht er unfassbar gut, der ist unheimlich schwer", sagte er. "Das zweite ist ein klassischer Deniz Undav." Nach einem "Topball" von Felix Nmecha sei es "brutal" gewesen, wie sich der Torjäger "wegschleicht im Rücken, der Kontakt ist Wahnsinn".
Thomas Müller über Undav: "Das Stürmer-Gen"
Experte Thomas Müller sah das genauso. "Das ist das Stürmer-Gen! Er nimmt ihn an und weiß, das ist eine Schusssituation - nix Neues bei Deniz. Immer, wenn die Räume aufgehen: Viel Spaß mit Undav."
Also bleibt er Joker, "pusht" die anderen, wie Abwehrchef Jonathan Tah lobend hervorhob, und hält ansonsten still? "Sie können ja mal André Schürrle fragen, ob er glücklich mit 2014 war", sagte Mats Hummels. Schürrle war der Undav der Rio-Weltmeister - und legte im Finale den Siegtreffer von Mario Götze auf.
Vom Titel wollte Nagelsmann aber noch nicht sprechen. "Vor drei Wochen lag noch alles in Schutt und Asche", sagte er und erinnerte seine Elf an seine Vorgabe: "Einfach die Aufgaben abarbeiten, die vor uns liegen."
Die weiteren Stimmen:
Julian Nagelsmann (Bundestrainer): "Es war emotional. Jeder Spieler hat heute seine Wertigkeit gespürt. Die Gruppe hat sich den Sieg erarbeitet. Am Ende war es sehr offen, aber das ist normal, wir wollten gewinnen. Es waren zwei Top-Tore von Deniz, er ist einfach ein Vollblut-Stürmer. Er macht zwei super Tore, ohne Nachdenken. Er weiß, wo das Tor steht. Seine Rolle erfüllt er herausragend gut. Jetzt beginnen wieder die Fragen, ob er von Beginn an spielt. Man kann aber auch sagen: Lass ihn in seinem Flow."
Deniz Undav: "Wie ich das mache? Keine Ahnung. Ich stehe richtig. Meine Mitspieler machen mir es einfach. Ich versuche einfach, da zu stehen. Wir sind auf einem guten Weg, aber jede Mannschaft ist schwer. Wir müssen jetzt den Flow mitnehmen."
Jonathan Tah: "Siegermentalität, Teamgeist - wir hatten genau das, was man braucht, um in einem Turnier erfolgreich zu sein. Wir haben nicht aufgegeben, immer weitergemacht. Die Jungs von der Bank haben Energie reingebracht. Deniz muss man hervorheben, überragend!"
Emerse Faé (Trainer Elfenbeinküste): "Das war ein hochklassiges Spiel. Leider haben wir nicht das 2:0 gemacht, das ist schade. Aber wir haben ein gutes Spiel gemacht, die Details waren entscheidend. Man hat auch den Unterschied bei der Erfahrung gesehen. Wenn man gegen große Mannschaften spielt, ist man nie geschützt, dass man ein Gegentor bekommt."
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(SID)
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