WM: Frankreich spielt auch Schweden im Sechzehntelfinale her - Mbappé rückt Messi mit 18. WM-Tor auf den Pelz

Frankreich hat bei der WM 2026 ohne Mühe die Hürde Sechzehntelfinale genommen. Beim 3:0 (1:0) gegen Schweden erzielte Kylian Mbappé seine WM-Tore Nummer 17 und 18 (45./74.) und rückte damit bis auf einen Treffer an Lionel Messi (Argentinien) heran. Beide führen mit sechs Toren die Torschützenliste dieser WM an. Zudem traf Bradley Barcola (53.) für die furios spielende Équipe Tricolore.

Mbappé stützt Deschamps nach Tod der Mutter: Frankreich-Coach tief bewegt

Quelle: Perform

Die unaufhaltsame Milliardenoffensive um Kylian Mbappé hat Frankreich ins WM-Achtelfinale geschossen - und ihrem Trainer Didier Deschamps in traurigen Tagen einen Erfolg geschenkt.
Der äußerst souveräne Weltmeister von 2018 ließ beim 3:0 (1:0) gegen Schweden nichts anbrennen und unterstrich im Sechzehntelfinale seinen Favoritenstatus.
Einmal mehr war es Mbappé (45./74.), der Frankreich zum Sieg führte und im Wettschießen mit Superstar Lionel Messi das nächste Ausrufezeichen setzte.
Auch Bradley Barcola (53.) traf für die Équipe Tricolore, die in East Rutherford überzeugte und den Eindruck hinterließ, dass sie noch nicht am Limit angekommen ist. Am Samstag (23:00 Uhr im Liveticker) treffen Les Bleus in Philadelphia auf Deutschland-Schreck Paraguay.

Mbappé rennt nach Tor zu trauerndem Deschamps

"Ich bin mir bewusst, was ich spiele und was ich bin", sagte Mbappé nach der nächsten Torshow: "Die Mannschaft ist sich dessen bewusst, was sie hier spielen kann. Ich glaube, dass wir es noch besser machen können." Es klang wie eine Drohung. Dennoch müsse man Paraguay "ernst nehmen, das hat man gegen Deutschland gesehen".
picture

Mbappé gleicht im "Duell" mit Messi zum 6:6 aus - das sagt der Superstar

Quelle: Perform

Deschamps stand wieder an der Seitenlinie, nachdem er das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen (4:1) verpasst hatte, weil er zur Beisetzung seiner verstorbenen Mutter nach Frankreich geflogen war.
Es gehe ihm gut, und es sei "gut, den Kopf beschäftigt zu haben", sagte der 57-Jährige über die Trauerbewältigung inmitten des Turniers.
Die Spieler, die durch die Vorrunde spaziert waren, hatte Deschamps zuvor darauf eingeschworen, dass die WM-Mission in der K.o.-Phase "bei null" beginne. Der Titelfavorit nahm sich zwar etwas Anlaufzeit, legte sich Schweden dann aber zurecht und erspielte sich Chance um Chance.

Doppeltes Pfostenpech für Mbappé und Olise

Mbappé (32.) traf freistehend zunächst aber ebenso den Pfosten wie Michael Olise (36.) bei einem sehenswerten Seitfallzieher.
Es dauerte, bis Mbappé die Équipe Tricolore erlöste und Miroslav Klose (16) in der Liste der WM-Rekordtorschützen hinter sich ließ: Unnachahmlich zog der Superstar nach innen, schloss ins lange Eck ab und lief in die Arme seines Trainers. Auch der Rest des Teams jubelte mit Deschamps.
"Es gibt Sachen, die sind wichtiger als Fußball. Mit dieser Geste weiß er, dass er die ganze Mannschaft hinter sich hat", sagte Mbappé später.
Und Schweden? Nationalcoach Graham Potter hatte versprochen, dass seine Spieler um ihr Leben kämpfen würden. Doch die Skandinavier schafften es kaum, der Klasse des Gegners etwas entgegenzustellen. Das gefürchtete Sturmduo blieb wirkungslos: Viktor Gyökeres rieb sich in Zweikämpfen auf, Alexander Isak tauchte nur vereinzelt auf.
picture

Bradley Barcola (Nr. 12) feiert sein Tor für Frankreich bei der WM 2026 gegen Schweden

Fotocredit: Getty Images

Olise mit fünfter Torvorlage

Als Barcola nach einem Olise-Traumpass den zweiten Treffer erzielte, schaltete Frankreich einen Gang zurück. Doch selbst im Verwaltungsmodus waren Les Bleus deutlich gefährlicher.
Vor allem Olise, der in der Vorrunde zwar als Vorbereiter, aber noch nicht als Torschütze geglänzt hatte, verpasste es mehrmals, die Führung auszubauen. Dafür setzte der Münchner Mbappé beim dritten Tor einmal mehr stark in Szene - damit steht der bei bereits fünf Torvorlagen bei diesem Turnier (der Rekord von Pelé aus 1970 liegt bei sechs).
Bei Mbappés Auswechslung kurz vor dem Ende verneigte sich Deschamps vor seinem Ausnahmekönner.
(SID)
picture

Neuendorf nach WM-Aus deutlich: "Können nicht zur Tagesordnung übergehen"

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung