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WM: Haaland schießt Norwegen als erstes europäisches Team ins Achtelfinale - später Sieg gegen die Elfenbeinküste
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Update 30/06/2026 um 23:51 GMT+2 Uhr
Erling Braut Haaland hat Norwegen nach 28 Jahren wieder in ein WM-Achtelfinale geführt. Der Superstar von Manchester City entschied das Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste mit seinem Tor zum 2:1 (1:0) spät (86.). Der Leipziger Antonio Nusa (39.) hatte die Skandinavier in Dallas in Führung geschossen, ManUtd-Juwel Amad Diallo für die Westafrikaner ausgeglichen (74.).
Nusa genießt den Achtelfinal-Einzug: "Einer der größten Momente"
Quelle: Perform
Fast alle Norweger lagen sich schon in den Armen, als Erling Haaland noch ganz allein den besonderen Moment genoss. Dann erst schloss sich der Stürmerstar mit der Torgarantie dem kollektiven WM-Jubel an. Und ruderte auf dem Rasen in Dallas mit, als das "Ruuh!" der Wikinger wieder von den Rängen hallte.
Mit seinem späten Siegtor hatte Haaland (86.) den Skandinaviern das 2:1 (1:0) gegen den deutschen Vorrundengegner Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) und den Einzug ins Achtelfinale gesichert.
"Es ist verrückt. Es ist eine Reise, bei der es Spaß macht, dabei zu sein. Es ist großartig", sagte Haaland nach seinem fünften Tor im dritten Turnierspiel: "Ich wollte keine Verlängerung mehr, also mussten wir ein Tor schießen."
In Nordamerika wird damit weiter gerudert: Bei der ersten WM-Teilnahme seit 1998 wartet auf Norwegen im Achtelfinale am kommenden Sonntag in East Rutherford (22:00 Uhr im Liveticker) Rekordweltmeister Brasilien.
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Fußball: Norwegen feiert bei der WM 2026 den Einzug ins Achtelfinale
Fotocredit: Getty Images
Norwegen rotiert zurück
Bundesliga-Youngster Antonio Nusa hatte mit einem Traumtor die Führung erzielt (39.). Amad Diallo (74.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Elfenbeinküste verpasste es vor den Augen der deutschen Basketball-Legende Dirk Nowitzki dennoch, bei der vierten WM-Teilnahme erstmals in ein Achtelfinale einzuziehen.
Auch der europaweit heiß umworbene Shootingstar Yan Diomande - bei RB Leipzig ein Teamkollege Nusas - verhinderte das Aus nicht.
Solbakken war nach der XXL-Rotation im letzten Gruppenspiel gegen Titelfavorit Frankreich (1:4) weitgehend zu seiner Stammformation zurückgekehrt. Neben Haaland spielten unter anderem auch Spielmacher Martin Ödegaard, Leipzig-Profi Nusa und Angreifer Alexander Sörloth wieder von Beginn an. Der angeschlagene Außenverteidiger Julian Ryerson (Borussia Dortmund) saß auf der Bank.
Auf dem Rasen tat sich Norwegens Stammpersonal zunächst schwer, die eigenen Ansprüche zu erfüllen. Eine Flanke vom rechten Flügel fand Haaland im Strafraum, den Kopfball des Torjägers blockte Odilon Kossounou (3.) ab. Aus einem ruhigen, kontrollierten Spielaufbau erzeugte Norwegen viel Breite. Vorstöße in die Gefahrenzone entstanden so aber kaum.
Nusa trifft sehenswert
Der dreimalige Afrika-Cup-Gewinner setzte seinerseits immer wieder einzelne Nadelstiche ins letzte Drittel. Torabschlüsse wie durch Ghislain Konan (21.), der am Außennetz scheiterte, entstanden dabei zwar nur selten. Die scharfen Flanken aus dem Halbfeld sorgten jedoch stets für Unruhe.
Dem norwegischen Spiel fehlten Tempo und Schnelligkeit in der Entscheidungsfindung - bis Nusa zuschlug.
Nach einer flinken Körpertäuschung schlenzte der 21-Jährige den Ball sehenswert in den Winkel. Das Tor leitete eine Druckphase Norwegens ein: Haaland (42.) verpasste den zweiten Treffer aus kurzer Distanz, bei der folgenden Ecke rauschten Sörloth und erneut Haaland am Ball vorbei.
Diallo rettet auf der Linie und trifft selbst
Norwegen war nach der Pause verstärkt defensiv gefordert. Die Elfenbeinküste setzte die schnellen Außen besser in Szene und drang vermehrt in den Strafraum ein.
Den Schuss von Nicolas Pépé parierte Orjan Nyland (56.) stark. Die Skandinavier spielten Konter unsauber aus, Gefahr entstand vereinzelt über Standards.
Nach einer Ecke klärte Amad Diallo gegen Torbjorn Heggem auf der Linie (67.). Unmittelbar nach der zweiten Trinkpause schlug Amad zu.
Für die späte Entscheidung sorgte aber Haaland - auch weil Keeper Örjan Nyland noch einen Diallo-Freistoß in der Nachspielzeit grandios entschärfte.
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(SID)
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Neuendorf nach WM-Aus deutlich: "Können nicht zur Tagesordnung übergehen"
Quelle: Perform
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