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WM: Jürgen Klopp kritisiert mögliche Einmischung von Präsident Donald Trump – Sperre von Folarin Balogun aufgehoben
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Update 06/07/2026 um 10:22 GMT+2 Uhr
Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp hat fassungslos auf die beispiellosen Hintergründe in der "Causa Balogun" reagiert. "Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben, das ist verrückt, das stellt alles infrage", sagte der 59-Jährige bei "MagentaTV": "Diese beiden Menschen, die beide von Fußball keine Ahnung haben, sollten gar nichts damit zu tun haben."
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"Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel", stellte der zweifache deutsche Meister und DFB-Wunschkandidat für die Nachfolge von Julian Nagelsmann klar.
Am Sonntag hatte der Fußball-Weltverband FIFA die Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun aus dem WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina (2:0) zur Bewährung ausgesetzt.
Balogun ist damit am Montagabend (Ortszeit) im Achtelfinale der USA gegen Belgien spielberechtigt.
Laut "AFP" und der "New York Times" rief US-Präsident Donald Trump persönlich bei FIFA-Chef Gianni Infantino an, um ihn um eine Überprüfung der Roten Karte zu bitten.
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"Da gibt es gar keine zwei Meinungen. Wenn es tatsächlich so war: Da gibt es immer noch die Möglichkeit, dass die USA ihn trotzdem nicht aufstellen, weil sie sagen: 'So wollen wir das nicht haben'", sagte Klopp.
"Wir leiden alle unter Fehlentscheidungen. Trotzdem lernen wir alle im Laufe des Lebens, damit zu leben. Und das ist ganz einfach eine Tatsachenentscheidung", betonte der TV-Experte.
Norwegens Nationaltrainer Stale Solbakken sprach dagegen von einem "großen Fehler" der FIFA. Es sei "eine schlechte, schlechte, schlechte Entscheidung, die der WM schaden wird", sagte er nach dem Viertelfinaleinzug der Norweger gegen Brasilien (2:1): "Es tut mir auch leid für die USA. Wenn sie gewinnen, wird es immer in der Schwebe hängen. Das ist nicht gut für den Sport."
Solbakken ist der Ansicht, dass die Entscheidung einen gefährlichen Präzedenzfall schaffe. "Was ist mit der nächsten Roten Karte? Was passiert dann? Wird es künftig irgendwo ein Gremium geben, das solche Karten einfach wieder aufhebt?", fragte Solbakken.
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(SID)
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