WM: Nach verschossenem Elfmeter im Spiel gegen Kolumbien zieht Schweizer Manuel Akanji Reißleine - "War mein letzter"

Nach dem Happy End im Elfmeterschießen gegen Kolumbien konnte der Schweizer Manuel Akanji über seinen neuerlichen Fehlschuss schon wieder lächeln. "Ich habe Muri (Nationaltrainer Murat Yakin, d. Red.) gesagt, dass das der letzte Elfmeter war, den ich geschossen habe. Das war eine Katastrophe", berichtete der frühere Dortmundspieler im Schweizer Fernsehen nach dem Sieg im WM-Achtelfinale.

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Quelle: Perform

Der Ex-Borusse hatte bereits bei den vergangenen Europameisterschaften im Elfmeterschießen vergeben - 2024 im gegen England und 2021 gegen Spanien schieden die Schweizer dann auch jeweils im Viertelfinale aus.
Diesmal machten seine Teamkollegen seinen Fehlschuss wett, und daher war Akanji "unglaublich stolz auf die Mannschaft, wie sie reagiert hat. Alle haben die Elfmeter souverän verwandelt."
Nur er selbst habe bei seinem Versuch die "goldene Regel" gebrochen. "Ich habe mich im letzten Moment anders entschieden. Ich habe gesehen, dass der Torwart schon zweimal nach links gesprungen war", sagte er. Daraufhin zögerte der Verteidiger, rutschte "noch ein bisschen, und dann ging der Ball vier Meter übers Tor".
Nun geht es im WM-Viertelfinale am Sonntag (3:00 Uhr im Liveticker) gegen Titelverteidiger Argentinien mit Lionel Messi. Dass Akanji in einem möglichen weiteren Elfmeterschießen antreten würde, scheint derzeit ausgeschlossen.
(SID)
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Quelle: Perform


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