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WM: Niederlande putzt Schweden mit 5:1-Statement in Gruppe F - Brobbey und Gakpo treffen je doppelt
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Update 20/06/2026 um 22:11 GMT+2 Uhr
Die Niederlande hat bei der WM 2026 Schweden in Gruppe F klar 5:1 (2:0) besiegt und kann mit vier Punkten aus zwei Spielen der K.o.-Runde planen. Für die Elftal trafen die Premier-League-Profis Brian Brobbey (5./17.) und Cody Gakpo (47./54.) jeweils doppelt. Den Schlusspunkt setzte Crysencio Summerville (89.). Das Ehrentor für die keineswegs chancenlosen Tre Kronors gelang Anthony Elanga (59.).
Fußball: Brian Brobbey trifft bei der WM 2026 für die Niederlande gegen Schweden
Fotocredit: Getty Images
Schon Minuten vor dem Schlusspfiff sangen sich die Oranje-Fans durch ihr Party-Repertoire, den Kantersieg nach dem WM-Stotterstart ihrer Elftal feierten 30.000 niederländische Anhänger euphorisch - und unten auf dem Spielfeld schaute Trainer Ronald Koeman mit Genugtuung hoch auf die Ränge.
Mit goldenem Händchen hatte der Bondscoach auf die Kritik aus der Heimat reagiert und einen Doppelpacker aufgestellt.
Dank Brian Brobbey und Cody Gakpo, der ebenfalls doppelt traf, machten die Niederlande beim überzeugenden 5:1 (2:0) gegen Schweden das enttäuschende Auftakt-2:2 gegen Japan vergessen. Oranje übernahm die Tabellenführung in der Gruppe F und kann für die K.o.-Runde planen.
"Wir haben in vielen Phasen gut gespielt. Wenn man sieht, wie wir die Tore machen, wie wir es ausnutzen, wenn wir den Raum bekommen", sagte Koeman und lobte Brobbey: "Im ersten Tor steckte alles, was man sich wünscht. Wir wissen, dass Brian das sehr gut kann." Es sei "ein prima Ergebnis, aber es gab auch genug Momente, bei denen wir sagen: Das können wir besser besser."
Orange dominiert: Ausnahmezustand in Texas
Ein "genialer Schachzug" von Koeman, schrieb "De Telegraaf". Summerville kam zur Halbzeit - und war direkt an beiden Treffern des überragenden Gakpo beteiligt (47./53.). Anthony Elanga traf für die Schweden (59.). Den Schlusspunkt setzte Summerville selbst (89.).
Oranje kann mit vier Punkten nahezu sicher für das Sechzehntelfinale planen und spielt nun in der Nacht auf Freitag gegen Tunesien um den Gruppensieg. Schweden (3 Punkte) steht parallel gegen Japan unter Druck.
Schon ab 8 Uhr (Ortszeit) herrschte Ausnahmestimmung in der texanischen Astronautenstadt, als sich der legendäre Oranje-Partybus mit Schätzungen zufolge 30.000 Anhängern der Elftal auf den rund vier Kilometer langen Weg von der Rice University zum Stadion machte.
Ob Niederländer oder Einheimischer war dabei völlig egal, einzige Voraussetzung: Orange tragen.
Koeman, der vor 43 Jahren sein Länderspieldebüt ausgerechnet gegen Schweden gefeiert und dabei 0:3 verloren hatte, nahm die Kritik aus der Heimat nach dem durchwachsenen Auftakt gegen Japan gelassen. Summerville habe "mit körperlichen Problemen" zu kämpfen gehabt, begründete er seinen einzigen Startelfwechsel: "Gegen Schweden brauchen wir einen anderen Spielertyp."
Brobbey macht viel aus seinen Chancen
Und "Zielspieler" Brobbey stand vor 68.777 Zuschauern, darunter der niederländische König Willem-Alexander, Königin Máxima und Prinzessin Ariane, gleich zweimal goldrichtig.
Zunächst schob der 24-Jährige vom AFC Sunderland eine Hereingabe von Gakpo über die Linie, zwölf Minuten später verlängerte er den Ball von Denzel Dumfries entscheidend mit der Fußspitze zum 100. WM-Tor der Niederlande.
Die Schweden, die nach dem 5:1 gegen Tunesien eigentlich deutlich befreiter auftreten konnten, wurden erst nach der Trinkpause gefährlicher. Gyökeres (7./37./45.+3) scheiterte dreimal am starken Oranje-Keeper Bart Verbruggen, Gustaf Lagerbielke stand vor seinem Kopfballtreffer im Abseits (44.).
"Sie haben Glück gehabt. Das Spiel ist noch nicht entschieden", meinte Jürgen Klopp zur Pause bei "MagentaTV". Koeman brachte Summerville - und der leitete mit einem starken Solo gleich das 3:0 von Gakpo ein und legte dem Liverpooler auch das vierte Tor zur Vorentscheidung auf. Elangas Treffer kam zu spät. Kurz vor Schluss erhöhte Summerville selbst auf 5:1.
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(SID)
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Mission zweiter Stern: England mit breiter Brust im Duell mit Ghana
Quelle: Perform
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