WM 2026: Rodrigo de Paul kann über Kritiker nur lachen - Argentinier nach Finale über "haltlose Verschwörungstheorien"

Der Schmerz bei der argentinischen Nationalmannschaft sitzt nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien tief (0:1). In der Nacht zu Dienstag meldete sich Rodrigo de Paul in den Sozialen Medien zu Wort, brachte seinen Stolz zum Ausdruck - und rechnete auch mit den Kritikern ab. "Heute sehe ich, wie viele Menschen auf diesen Niedergang gewartet haben", schrieb der Mittelfeldstar auf Instagram.

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Quelle: MagentaTV

Der größte Schmerz sei, "dass wir den WM-Pokal nicht noch einmal nach Hause bringen konnten. Denn wenn es jemanden gab, der dieses Gefühl noch einmal verdient hatte, dann wart ihr es", richtete sich de Paul an die Fans.
Die außergewöhnliche Leidensfähigkeit und Aufopferung der argentinischen Fans löste bei dem 32-Jährigen etwas Besonderes aus.
"Je mehr Stunden vergehen, desto mehr wird uns bewusst, dass eure Identifikation mit dieser Mannschaft weit über einen Titel hinausgeht. Und genau daran möchte ich mich in diesem schwierigen Moment festhalten", so de Paul.
Nicht nur die bittere Niederlage beschäftigt den Führungsspieler, sondern auch die Art und Weise, wie La Albiceleste von Konkurrenz und gegnerischen Fans wahrgenommen wurde.

De Paul über "haltlose Verschwörungstheorien"

"Heute sehe ich, wie viele Menschen nur auf diesen Niedergang gewartet haben", merkte er an. "Während der gesamten Weltmeisterschaft haben sie haltlose Verschwörungstheorien verbreitet, um den Schmerz derjenigen zu lindern, die nicht erleben konnten, was wir Argentinier gemeinsam erlebt haben."
Damit bezog sich de Paul auf ein Narrativ, das bereits beim Titelgewinn vor vier Jahren in Katar in den Sozialen Medien seine Kreise gezogen hatte: Argentinien und Superstar Lionel Messi würden vom Weltverband bevorzugt werden, Schiedsrichter würden sich bei strittigen Szenen häufig für den nun entthronten Weltmeister aussprechen.
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Quelle: Eurosport

Das Foulspiel von Messi zum WM-Auftakt gegen Algerien, welches mit einem Platzverweis hätte geahndet werden können, sorgte vor wenigen Wochen dafür, dass die Debatte neu angestoßen wurde.
"Unser Lächeln stört sie, unsere Art geht ihnen gegen den Strich", führte de Paul, der neben Leandro Paredes und Enzo Fernández nicht nur wegen seiner Qualitäten am Ball in Nordamerika für Schlagzeilen gesorgt hatte, weiter aus.
"Doch all das hat nur eines bestätigt: Dass die Leidenschaft und die Liebe zu unserem Trikot stärker sind als alles andere. Dieser Schmerz wird mich noch lange begleiten. Aber heute bin ich mehr denn je stolz darauf, Argentinier zu sein", schloss er ab.
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Quelle: SNTV


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